Neu: Bereich für Angehörige

Was macht dich sicher, dass es "erste Wahl" ist und hat dein Sohn denn auch verträglichere Alternativen schon bekommen oder eine andere Erhaltungstherapie? Heutzutage gibt es auch akut andere wirkungsvolle Medikamente wie Aripiprazol, die wesentlich weniger Nebenwirkungen haben und sich ebenso für eine Erhaltungstherapie eignen, da wesentlich verträglicher auch als das Risperidon, was ja auch so ein Haldol Nachfolgeprodukt ist. Warum beharrst du auf dem Haldol?
Im Juni war wie gesagt die letzte Haldol Monatsspritze und er wird zusehens psychotischer. Abilify Citalopram und Risperdal in Tablettenform liegen bereit. Er sollte jetzt auf Tabletten umsteigen ...ggf. auch Mithilfe eines Facharztes oder der PIA. Lehnt er aber ab und verschwindet lieber wieder in die Drogenszene. Benzos auf dem Schwarzmarkt und Drogen.

Was in den 17Jahren alles passiert ist bzw. verschrieben wurde, erspare ich hier aufzuschreiben. Als Angehöriger gerät man automatisch in die Coabhängigkeit und wird oft selbst krank. Bei einer Doppeldiagnose wo die Sucht immer wieder dominiert, chronifiziert sich die Psychose immer mehr und der Verlauf wird immer ungünstiger.

Hochachtung an alle, die trotz aller Probleme kämpfen und versuchen, ein lebenswertes Leben anzustreben.

Mir hilft das Lesen in diesem Forum, zumal mich das Problem seit 17 Jahren ohnehin gefangen hält.