Psychiater sagt, ich soll alles abbrechen

Ich habe wegen der Psychose mein Studium im letzten Semester auch abgebrochen. Ich hab 4 Jahre gebraucht um drüber hinwegzukommen und hab gefühlt immernoch alles verloren was mir wichtig war und das ist 6 Jahre her. Im Feld bleiben als Software-Entwicklerin hat die Sache nicht abgemildert. Ein Teil von mir wird es immer bereuen. Ich musste abbrechen, weil ich nicht mehr nebenbei arbeiten durfte und mein Studium nicht mehr finanzieren konnte. (Geoinformatik)

Fühl in dich hinein wie wichtig dir dein Studium ist. Ich war nicht die beste Studentin aber super engagiert und hatte gefunden, was ich den Rest meines Lebens machen wollte.

Solltest du feststellen es fällt dir sehr schwer zu akzeptieren nicht mehr zu studieren, versuch weiter zu machen. Wenn du einen Plan B entwickeln kannst und dahinter stehen kannst brich ab.

Gezwungen zu sein, abzubrechen ist absolut nicht fair. Die Gesellschaft ist auch nicht gerade gut darin, Leute wie uns zu unterstützen. Psychosen schränken die Intelligenz nicht ein, aber eine Chance staatliche Unterstützung für die 2 Semester zu bekommen (die 5 offenen Prüfungen machen, Praktikum und Abschlussarbeit) war unmöglich. Den Sozialpsychiatrischen Dienst hat es null interessiert und meine Bemühungen sind auch verpufft, keine finanzielle Unterstützung möglich. Ich wünsche mir für dich dass du eine akzeptable Lösung findest.