Neu: Bereich für Angehörige

Genau das ist bei meinem Sohn aufgrund der Schwere seines Gesundheitszustandes nicht gegeben. Daher ist die HALDOL Spritze als Depot einmal im Monat die einzige Möglichkeit, um einen erneuten Psychoseschub einzudämmen.
Das ist in meinen Augen eine schon fast dreiste Falschbehauptung. Seit wann ist eine Haldolspritze Alternativlos?
Ich glaube, da ist auch der Kern des Problems oder arbeitest du bei Janssen?
Es gibt heutzutage selbst in der Akutbehandlung viele wirksame Alternativen zu Haldol. Fluanxol etwa. Auch Aripiprazol ist im Akutfall von der Wirkung her schlagkräftig und hat kaum Nebenwirkungen.
Wer hat dir das so gesagt das Haldol alternativlos ist? Ist doch besser wenn er überhaupt eine Behandlung annimmt und mit etwas verträglichen entlassen wird, was er zuhause weiter einnimmt, als der Glaube man könnte mit Zwang und Depotspritzen gerade so eines Medikamentes etwas erreichen.
Ich denke eben das du ihm damit Recht verschaffst, weil man kann mit den Medikamenten helfen und heilen, aber auch Schaden anrichten und Betroffene einfacher handhabar machen. Da geht es auch um die Erwartung was du dich für deinen Sohn wünschst?