Neu: Bereich für Angehörige

ausspukte Mitte März konnte ich ihn noch dazu bringen, sich drei Folgemedikationen HALDOL Dekonat in der PIA indizieren zu lassen. Nach Aufhebung der gesetzlichen Betreuung hat er diese dann verweigert und ist seit Juni ohne jeglichen Schutz.
Wie gesagt. Haldol empfinde ich als Körperverletzung und insofern, wenn hier keine verträglichen Wirkstoffe gesucht wurden, ist auch seine Entscheidung dagegen womöglich die Richtige.
Selbst der Drogensumpf kann manchmal besser sein als das, was typische Antipsychotika oder Antipsychotika anrichten können.

Haldol oder andere typische Neuroleptika gehören wirklich nur in den Klinikalltag wo man in der Akutbehandlung womöglich auch solche starken eher schädlichen Wirkstoffe braucht, aber daheim oder über die Ambulanz so etwas zu geben ist an sich dumm und kein Wunder, denn so etwas muss eben finde ich schon im geschützten Rahmen also in der Geschlossenen in der Klinik stattfinden, wo man das dann auch für 1-2 Wochen am Stück einnimmt bis diese neuroleptische Schwelle auch erreicht oder gebrochen ist.

Wenn man zur Ambulanz oder Tagesklinik im Anschluss geht, sollten Medikamente wie Haldol die man in der Klinik hatte, eben ausgeschlichen und am besten bereits durch atypische Wirkstoffe ersetzt sein, wo er ja zumindest erfahrungen damit haben sollte?
Welche atypischen Wirkstoffe hatte er bereits? Da solltest du vielleicht hinwirken, dass er in eine Andere Klinik geht oder andere Medikament bekommt oder dich beschweren wenn diese Ambulanz scheinbar nur Haldol einsetzen kann, was alles andere als eine Förderung der Krankheitseinsicht darstellt, also man kann auch das was du dich erkämpft hast mit der Behandlung so wieder zerstören indem man ihn einfach die schlechtesten und riskantestens Therapien gibt.
Was mir da einfällt, wäre eben zu anderen Psychiatern oder PIA zu gehen, oder in eine andere Klinik.
Wenn man ihn also keine bessere Therapien als Haldol an die Hand geben kann, war seine Entscheidung die richtige den Betreuer zu verklagen, der womöglich diese Entscheidung mit herbeigeführt hat, wenn man dann meint das es den Patienten damit am besten ginge. Was zählt ist das wie sich dein Sohn mit diesen Medikamenten fühlt und Manchen Leuten geht es eben nur um ihr Ego und wie Pflegeleicht jemand ist, was die Rolle von manchen Betreuern an geht, in solchen Kreisen wäre ich auch vorsichtig.
Anhand der Medikamente die er bekommen hat die sie scheinbar im Wesentlichen auf das Haldol beschränken hat er das richtige gemacht indem er da geklagt hat, denn es gibt viel verträglichere Wirkstoffe die ebenso wirksam sind und man die Wirksamkeit mit den störenden Nebenwirkungen und Risiken auch abwägen muss. Das scheint nie geschehen zu sein, also wenn man auf den Stand von 1980 behandelt wird, dann sind die Drogen vom Dealer womöglich sogar noch unschädlicher.

Vielleicht solltest du dich zu den Wirkstoffen die sich anbieten dich inforumieren und mal schauen was er schon hatte, mit ihm reden was er wie vertragen hat und warum er das Haldol bekommt und kein anderes Medikament?