Medikament bei starker Negativsymptomatik

Das wäre super, wenn du dann Rückmeldung gibst, wie das Gespräch verlaufen ist. Möglichkeit wäre, wenn du dir die Orientierung vorher ausdruckst und ihm als Handout gibst. Vielleicht fällt das Überzeugen so leichter, da ich auch schon von Betroffenen gehört habe, wo sich die Ärzte generell quergestellt haben. Bupropion darf laut DGPPN-Leitlien Empfehlung 106 eingesetzt werden.
Gibt manche die eben glauben, da es chemisch Amphetaminähnlich ist und somit aufputscht, dass dies Psychosen begünstigen kann, wobei das eben da wie bei ADHS in der Art ist, wo man starke Amphetamine gibt, die jemand Gesundes normal berauschen würden, aber Betroffene beruhigen.
https://journals.lww.com/clinicalne...and_Benefits_of_Bupropion_Treatment_in.5.aspxZitat: "Bei schizophrenen Patienten, die zusätzlich zu Antipsychotika mit Bupropion behandelt werden, scheint das Risiko für Bupropion-induzierte Psychosen vernachlässigbar zu sein. Die Wirksamkeit eines kombinierten Dopamin- und Noradrenalin-Agonisten bei Schizophrenie ist biologisch plausibel. Weitere Studien mit Bupropion sollten neurobiologische Methoden integrieren und sich auf Negativsymptome und kognitive Defizite bei Schizophrenie konzentrieren."

Als antipsychotisch wirksamkes Antipsychotikum wäre bei der Empfehlung eben das Aripiprazol vorgesehen, was schon verträglicher und Angenehmer als die meisten anderen Antipsychotika ist. Aripiprazol hat den Nachteil das es tendenziell Unruhig macht, wobei sich das mit dem Bupropion zusätzlich dann auch korrigiert.

Da man bei der Umstellung auf ein paar Dinge achten sollte, wäre so ein Ausdruck für deinen Psychiater sicher hilfreich, damit er sich das dann durchlesen kann und weiß, wie bei möglichen Nebenwirkungen zu reagieren ist.