Medikament bei starker Negativsymptomatik

Das Problem ist einfach, dass uns Betroffenen nichts geschenkt wird, was unsere Gesundheit angeht. Jeder darf selbst sehen, wo er bleibt und meine Negativsymptome wären durch die Standardverordnungen meiner Psychiater nie besser geworden, was auch kein Behandlungsziel in der Realität darstellt.
Im Grunde will man Positivsymptome wegbekommen, wohl wissend, dass Neuroleptika die Negativsymptome auch teilweise verschlimmern.
Das ist dann auch das Traurige, wenn man aufgrund der Profitgier reicher Pharmakonzerne dann selbst sehen muss, was für einen gut ist, wo diese Konzerne das Wissen und die Studieninformationen haben, also auch bewusst Daten zu ihren finanziellen Gunsten zurückhalten können. Was gut ist und hilft, muss in der Realität wirtschaftlich keinen Profit abwerfen und der Profit ist für die Konzerne eben eine Notwendigkeit, eine Therapiemöglichkeit überhaupt anzubieten, die eben wie bei der Therapie-Empfehlung im Forum auch sehr kostengünstig und mit gut erprobten Generika funktionieren würde.
Das Problem ist, dass wir psychisch im rechtlichen Kontext keine Behandlungsfehler einklagen können, da das bei psychischen Erkrankungen nur sehr schwer nachweisbar ist, somit können Therapien, die längst rückständig sind und abgeschafft werden sollten weiter verwendet werden und Patienten wie wir eben auch krank medikamentiert werden, da zwischen Heilung und Verschlechterung bei der Erkrankung ein schmaler Grat ist und man da wirklich nur das längst bekannte und Notwendigste anbietet.
Man braucht kein Arztstudium, um ein Medikament rein nach der Bezeichnung und Namen einsetzen zu können, und soweit sind wir teilweise das jene, die das Marketing mäßig für die Dümmsten vereinfacht haben, dieses Wissen, was aus den Forschungen hervorgeht, eben auf ihre jeweilige Produktpalette umgemodelt haben.
Ich bin sehr enttäuscht von den Psychiatern, denn nach denen hätte ich keine Heilungschancen gehabt und hätte zugespritzt mit starken Negativsymptomen nahezu wie ein geistig Schwerstbehinderter leben müssen.

Meint ihr, dass jemand auf mir in den ganzen Jahren von ärztlicher Seite per E-Mail oder so zugekommen wäre, um auf meine Behandlungsempfehlung hier im Forum zu sprechen zu kommen oder das in irgendeiner Form zu würdigen. Da kann man lange warten, dass sich von selbst etwas verändert, also bei dieser Ignoranz, die Betroffene da von Haus aus ausgesetzt sind.

Lieber eine Therapie oder Medikament, mehr ausprobiert, als dass man glaubt, es ändert sich etwas, indem man das Zeug blind über Jahre einnimmt, wo die Risiken ganz nahe dem Nutzen sind und Betroffene, die es ganz ohne Medikamente schaffen, häufig noch die besseren Karten im Leben haben, als jene die an den Ärzten glauben.