Wie helfen?
@AliceImWunderland ,
eventuell hat sie einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente wenn sie vorher etwas gearbeitet hat(müssen nur ein paar Jahre sein):
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Rentenarten-und-Leistungen/Erwerbsminderungsrente/erwerbsminderungsrente_node.html
Ich hatte damals auch eine Situation wo mir die vom Arbeitsamt auf den Kopf gestiegen sind, ich war damals instabil und hab dann aufs Arbeitslosengeld verzichtet für ein Jahr.
Aufpassen muss man da, weil nach einigen Jahren wenn man gar nix Arbeitet dann kein Rentenanspruch da ist. Mag zwar sein das man dann aufgrund der Psychose das trotzdem bekommt aber normal solltet ihr euch darum kümmern das sie eine Rente bekommt und zumindest finanziell so etwas für die Zukunft abgesichert ist. Das wird gerechnet wie wenn man bis 65 gearbeitet hätte mit den vorherigen Einkommen! Also da kommt man ganz gut weg normal. Auf dem Rentenbescheid müsste das ein eingerahmtes Feld sein wo steht wieviel EM-Rente man bekommen würde.
Medikamentös kann ich dir hier im Forum die Medikamenteempfehlung geben, die ist bedeutend verträglicher und kommt mit wenig Neuroleptika aus, ich denke das wäre dahingehend die beste Option die man derzeit hat, da Standardtherapien oft übel sind und kaum angenommen werden von den Erkrankten. Diese Medikamentekombi wirkt mehr über Antidepressiva und kommt so mit weniger Neuroleptika aus, man kann die Neuroleptika so auch für Monate absetzen und in Intervallen einnehmen was von der Negativsymptomatik der Betroffenen sehr entegenkommt.
Hier der Foren-Link wo das mit den Medikamenten genau beschrieben ist:
Medikamente-Orientierung bei Psychose
Die Medikamente vor allem das Bupropion hilft auch gegen Aggressionen und so wenn man das so kombiniert mit niedrig dosierten Neuroleptikum (Aripiprazol) einnimmt.
Vielleicht schafft ihr es so indem ihr sie genau informiert sich in Behandlung zu begeben, normal kann man da als Betroffene/r auch sehr auf die Medikation die man bekommt einwirken.
Das Problem ist das die Standardtherapien die sie vielleicht schon hatte eben häufig zum Therapieabbruch führen oder beitragen weil diese Medikamente (die Neuroleptika) ungerne eingenommen werden, diese rauben einen die Motivation für alles und mit Negativsymptomen ist es sonnst sehr anstrengend.
Wie alt ist deine Tante und wann wurde sie krank? Wann hat sie zuletzt gearbeitet? Wenn sie Psychose hat also Schizophren ist dann steht ihr normal eine EM-Rente zu also das wäre etwas worum ihr euch kümmern solltet oder eben einen Betreuer einschalten der das für sie tut und bei der Antragerstellung und so hilft.