Wie helfen?
Ja, bedauerlicherweise kann man als Angehoeriger nichts machen, wenn der/die Erkrankte nicht will. Es gibt nur Zwangseinweisung bei Selbst- oder Fremdgefaehrdung oder freiwilliges Handeln, was jemand, der einen psychotischen Schub hat, selten einsieht. Zwangseinweisungen finde ich auch schlimm. Ich verstehe auch nicht, warum es keine Alternativen gibt. Z.B. las ich auf der Website der hiesigen Uniklinik, dass sie in Zusammenarbeit mit bestimmten Krankenkassen eine Inhouse-Behandlung anbieten wuerden. Was dort zu lesen war, hoerte sich sehr einfuehlsam und gut an. Ich rief also an. Das Ergebnis: Das Projekt wurde aufgegeben. Wurde von den Krankenkassen nicht mehr finanziert. Und so ist es immer. Gute Ideen verlaufen im Sande. Wendet man sich an Experten, verweisen sie auf den sozialpsychiatrischen Dienst. Er kommt zwar ins Haus, aber erreicht meist nichts. Hinterher hat man meist mehr Probleme mit seinem Angehoerigen, weil er/sie danach einem misstraut. Das werde ich nicht mehr tun.
Das Finanzielle ist wichtig. Gesetzliche Betreuung koennte man da sicherlich erreichen. So koenntest du schon mal auf dem Gebiet Schaden abwenden.