EKT Elektrokonvulsionstherapie auch als Elektrokrampftherapie bekannt

Mein Sohn soll diese Therapie als letzte Möglichkeit erhalten, da sonst keine Medikamente gegen seine akute Psychose wirken. Er befindet sich seit Anfang Nov. in stationärer Behandlung. Er ist 29, dies ist seine 3.akute Psychose innerhalb 10 Jahren. Ich bin seine gesetzliche Betreuerin und kann mich momentan noch nicht entscheiden, ich müsste unterschreiben. Ich habe mich gut informiert. Auch bei seiner ambulanten Psychiaterin, die diese Behandlungen schon selbst durchgeführt hat. Hierbei wird in kurzer Narkose und unter Muskelrelaxation eine kurze elektrische Reizung des Gehirns ein generalisierter Krampfanfall ausgelöst. Dadurch kommt es zu zahlreichen neurochemischen Veränderungen .Überwiegend wird die Ekt (Elektrokonvulsionstherapie) bei Depressionen angewandt, was natürlich den Vorteil hat das diese Patienten sehr gut nachvollziehen können auf was sie sich einlassen. (Bei der akuten Psychose ist dies schwieriger, und ich möchte meinen Sohn nicht zwangsbehandeln lassen.