Leben ohne Medikamente - Wer bin ich nach der Psychose

Liber Pistache,

mittlerweile weißt du hoffentlich, daß du niemals mehr Drogen - welcher Art auch immer - einnehmen darfst, wenn du nicht wieder alles gefährden willst.

Ob es nun die chemischen Zusätze waren oder die Substanz an sich, beides hat Einfluß auf die Psyche und kann etwas durcheinanderbringen.

Auch die Bibel sagt, daß wir nüchtern bleiben sollen. Und Drogen benebeln doch die Sinne.

Es ist auch gut, daß du dir einen Plan zurechtlegst, was du tun wirst, falls Symptome wieder auftreten sollten.

Der Weg mit Gott allein nur aus Glaube durch diese Störungen hindurchzugehen, geht sehr stark an die Grenzen.

Ich war etwa 9 Jahre in diesen Zuständen mit zunehmender Intensität, es also gewöhnt dies alles zu ertragen.

Und immer noch gibt es etwas, das einen in Verzweiflung stürzt, wo wir meinen, dem Druck nicht mehr standhalten zu können.

Bei mir haben, wie gesagt, die Medikamente nie gewirkt. Darum war ich quasi gezwungen den Weg so zu gehen.

Die ärgsten Wahrnehmungen mit nichts als Glaube durchzustehen.

Gott hat mich schrittweise dahin geführt, daß ich damit umgehen konnte. Und Er hat diese Störungen dann letztendlich von mir genommen.

Ich mußte mein ganzes Leben ändern und nach der Bibel ausrichten. Das hat alles Zeit gebraucht.

Darum kann ich dir nur raten, ins Gebet vor Gott zu gehen und mit Ihm zu besprechen, was du als nächstes tun sollst.

Ob das nun Medikamente sind oder ob du anders mit den Störungen umgehen sollst.

Gott hat einen Weg für dich bereitet.

Gott mit dir und Sein Friede über dir,

Gelöschtes Mitglied 593