Leben ohne Medikamente - Wer bin ich nach der Psychose

Hallo Maggi,

vielen Dank für deine Nachricht!

Ich weiss deinen Rat wirklich zu schätzen, aber es ist ja nicht so als hätte ich alles von alleine reduziert. Bis zu 1,5mg hat mich meine Ärztin begleitet. Den letzten Schritt wollte ich alleine gehen. Ich habe notfalls Medikation zu Hause, die Klinik gleich nebenan. Und sehe meine Familie regelmäßig, manche täglich. Die ersten zwei Wochen war ich sehr müde, hatte aber Urlaub und konnte dementsprechend schlafen. Seit nun acht Wochen ist wirklich alles gut. Weder gereizt, noch Schlafstörungen, Depression oder ähnliche erste Warnzeichen.

Ich möchte niemanden dazu ermutigen das gleiche zu tun, und sollte ich doch merken es klappt nicht, habe ich mir versprochen ehrlich mit mir selber zu bleiben. Und meine Familie würde ja auch etwas sagen. Die Chance es auch ohne zu können möchte ich mir geben, zumal die Ursache meiner Episoden chemische Drogen waren, die ich nicht mehr konsumiere. Dass du das nicht gut heißen kannst, kann ich verstehen, aber ich weiss dass ich meine Ärztin auch jederzeit erreichen kann, wenn was ist.

Wie lange nimmst du denn schon Medikamente? Solange du spürst dass du sie brauchst ist es doch super, dass du deine Dosierung gefunden hast. Es ist sicherlich der sicherste Weg, da gebe ich dir recht.