Leben ohne Medikamente - Wer bin ich nach der Psychose
Die Medikamente haben bei mir eigentlich nie gewirkt. Ich hab bloß die "Nebenwirkungen" voll abgekriegt.
Bibellese und Gebet, also reden mit Gott und das, was ich daraus gelernt habe, umsetzen, halten mich stabil, das muß ich ehrlich sagen.
Die tägliche Beziehung mit Gott/Jesus Christus sind es.
Jesus hat mich zum Beispiel einmal nach drei Tagen aus einer Paranoia herausgeholt.
Ich hab gemerkt, daß meine Gedanken immer sonderlicher werden und bin sofort ins Gebet gegangen.
Ich war da sehr unter Druck, weil ich jemanden im Gefängnis besucht habe.
Wenn Gedanken kamen, daß mich die Polizei abholen wird und ich die Wohnung verlassen und davonlaufen soll,
hab ich diese Gedanken weggeschoben und Gott vertraut, daß Er mich beschützt, egal was passiert.
Ich bin bewußt nicht weggelaufen, bin zu Hause geblieben und hab all meine Ängste in Gottes Hände gelegt.
Sogar wenn wirklich die Polizei kommen würde, so wäre alles in Gottes Plan für mich.
So hat zwar mein Körper Angstsymptome gezeigt, aber mein Geist konnte dennoch in Gott etwas Frieden finden.
Und nach drei Tagen war der Spuk vorbei. Meine Beziehung zu Gott ist aber stärker geworden dadurch.
Ich kann mir vorstellen, daß das ein großer Einschnitt in deinem Leben war und du diese Erfahrungen erst einordnen mußt.
Vielleicht sind auch Lebensthemen hochgekommen, für die du vorher keine Zeit hattest.
Viele deiner Freunde können wohl damit nichts anfangen und verstehen gar nicht, wenn du z.B. jetzt nachdenklicher bist oder die Dinge anders siehst.
Ich wünsche dir Gottes Segen und daß du in Seiner Geborgenheit den Frieden finden kannst und Weisheit für die nächsten Schritte in deinem Leben,
Gelöschtes Mitglied 593