Auf der Suche nach nem richtig guten Buch

Aber das wichtigste ist dass man es gerne liest. Und man viel über Gott und die Welt lernt. Nur mit Meditation hab ichs nicht so.

Ich zitiere aus dem "Buch der Weisheit":

"Die Gedanken der Gottlosen sind unsicher, sie erraten ja kaum, was auf der Erde ist, nur mit Mühe erfahren sie, was unmittelbar vor ihnen liegt. Wer aber kann die himmlischen Dinge ergründen? Wer kann Gottes Rat und sein Vorhaben erkennen, wenn er nicht selbst einem die Weisheit gegeben und sie als Heiligen Geist von oben gesandt hat?"

Der Heilige Geist fliegt nicht in der Luft herum und will tüchtig angebetet werden, um von ihm zu bekommen, wie's erscheinen mag, wenn man es trennend liest (Subjekt-Objekt-Spaltung), wie's leider üblich ist. Er entsteht im Geist des Menschen selber, sein eigener Geist wird heile, wenn der Mensch sich darum bemüht. So ist's auch mit der Weisheit. Hat man sich erfolgreich bemüht, so ist's, als ob Gott gegeben hätte.

Über Gott und die Welt lernt man, wenn man seinen Blick zu weiten versucht; man versucht zu ergründen, was hinter seinem eigenen Horizont liegt, was der erste Satz im Zitat anspricht.

Meditation bedeutet ja nur "In die Mitte bringen", sie bedeutet nicht Träumerei, sondern klare, geordnete Gedanken und Gefühle. In die Mitte bringen kann man jederzeit und überall im Alltag üben.