Medikament bei starker Negativsymptomatik

Ja Quetiapin + Amisulprid hilft sehr gut gegen Negativsymptome. Olanzapin ist auch ein gutes Medikament. Probieren kann man noch Duloxetin und Cariprazin... wobei ich diese zwei Medikamente nicht ganz so vertragen habe.
Alle Antipsychotika hinterlassen Negativsymptome oder können diese auch verstärken, Positivsymptome kann man dagegen relativ gut behandeln.
Das Problem ist, dass Negativsymptom teilweise von ein Mangeln an Dopamin in bestimmten Hirnregionen herkommen und da sind Antipsychotika dann das Gegenteil, was man möchte.
Es kommt natürlich auf die Negativsymptome an, wo manche auch mit den Positivsymptomen zusammenhängen, also dass keine klare Einteilung ist. Man sagt eben das bei Negativsymptomen zu wenig ist und bei Positivsymptomen zu viel, Beispiel Antriebsmangel ist Negativsymptome, Wahn ein Positivsymptom.

Die Antipsychotika, die du auflistest, machen fast alle das gleiche, da sind Negativsymptome vorprogrammiert, wobei Negativsymptome meist auch die Schwere der Erkrankung ausdrücken.
Duloxetin ist ein Antidepressivum und könnte leicht wirksam sein bei Negativsymptomen, zumindest die Noradrenalinwirkung ist nützlich.

Insofern kann ich mir kaum vorstellen, dass diese Medikamente bis auf dem Duloxetin bei Negativsymptome helfen. Leichte Besserung von Negativsymptomen ist schon auch da, wenn Positivsymptome damit behandelt werden, aber meine Erfahrungen waren da eher negativ. Hatte bis auf Cariprazin zumindest kurzzeitig diese Wirkstoffe auch selbst mal eingenommen.

Das ist zumindest meine Meinung und Sichtweise.