Wie überzeuge ich meinen Sohn das er Hilfe braucht?

Nun sind wieder 3 Monate vergangen. Seit Anfang Juni haben wir es geschafft ihn in eine Klinik zu bekommen. Nun erhält er endlich eine Medikation. Einsichtig ist er trotzdem bisher nicht, er sieht bloß für sich die Alternative nicht, weil Zuhause ist keine Option, das haben wir ihm deutlich gemacht. Jetzt muss er was tun, wir können ihm nur den Rücken frei halten.

Es sind nur Worte die ich schreibe, innerlich bin ich völlig zerrissen und todtraurig mein Kind in diesem traurigen Zustand zu sehen.
Einmal die Woche bückst er aus, und fährt 50 km an einen Ort aus seiner Kindheit, dicht an seinem Zuhause. ER lässt sich aber immer wieder in die Klinik fahren. Obwohl seine Wahrnehmung allmählich wieder durch kommt, ist seine Psychose immer noch sehr dominant. Ende Mai hat es bei Ihm noch einen Schub gegeben, als sein Hund nach 13 Jahren starb, daraufhin hat sich ein paratyhmes Lachen gebildet inkl. Selbstgespräche.

Gestern wurde uns mitgeteilt das seine Medis erhöht werden ( 15mg Zyprexan Velotabs, und neu dabei Tavor ), sowie ein Stationswechsel ansteht. Semi optimal, nachdem wir uns gerade an alle Gesichter gewöhnt haben und endlose Gespräche mit den Therapeuten geführt haben. Aber daran muss man sich wohl gewöhnen.