Affektverflachung

Herzlich Willkommen im Forum!

Im Befundbericht steht das, was zu deiner Diagnose passt im entsprechenden Fachvokabular. Das muss nicht zwingend mit deiner eigenen Wahrnehmung übereinstimmen. Es ist ja nur ein Bild von außen, nicht von deinem inneren Erleben. Schließlich kann niemand in dich hineingucken, auch wenn sich das Psychiater:innen öfter anmaßen.

Bei mir steht bspw. in einem Bericht drin, dass ich mich für einen Flamingo gehalten habe, was ich nicht habe, sondern aufgrund meiner Paranoia inszeniert habe (damals hat das zur Bedrohungsabwehr Sinn für mich gemacht!:ROFLMAO:). Also wäre die korrekte Beschreibung eigentlich "paranoide Gedanken", davon steht aber nichts in dem Bericht, sondern halt "Realitätsverlust".

Wenn du nichts von einer Affektverflachung merkst, kann das also vollkommen normal sein. Hier im Forum klagen sehr viele über eine "innere Leere", schaue dich einfach bisschen um, da findest du Dutzende Threads mit Erfahrungen zu wie bspw. hier: Keine Seele mehr

Falls du dir weiterhin unsicher bist, könntest du außerdem deine Familie oder Freunde fragen, ob die dich diesbezüglich verstärkt beobachten und Feedback geben können.

Also: Ich würde nicht zu viel drauf geben, was im Befundsbericht steht und meiner eigenen Wahrnehmung und der meines Umfelds vertrauen. Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter.
LG