Vitamine und Schizophrenie
Das stimmt
@Maggi, von B12 Ampullen (Spritzen) würde ich auch auf jeden Fall abraten, die können auch schwere allergische Reaktionen auslösen. Andererseits sind die Brausetabletten aus Drogerie oder Discounter m.E. deutlich zu niedrig dosiert, haben deshalb kaum einen Effekt und enthalten eine Form von Vitamin B12 (Cyanocobalamin) die erst im Körper in die verfügbare Form umgewandelt werden muss, deshalb oft nicht oder nicht gut aufgenommen wird. Diese Form wird meist nur noch in den Billigpräparaten verwendet. B12 in Form von Methylcobalamin wird ohne Umwandlung vom Körper aufgenommen, sollte aber auch bevorzugt in Tropfenform oder als Kautabletten eingenommen werden, weil es dann direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, wohingegen Darreichungsformen wie Tabletten, Brause, Kapseln ungünstiger sind, weil viele Leute B12 nicht gut über den Darm aufnehmen können). Es ist natürlich entscheidend, dass das Vitamin überhaupt aufgenommen wird, das macht einen großen Unterschied.
Ich betrachte eine Vitaminsubstitution auch wirklich nicht als Allheilmittel aber sie kann unterstützend wirken und in der richtigen Form angewendet oft dazu beitragen, dass andere Medikamente reduziert werden können. Ganz wichtig ist halt allgemein eine sehr gute, vitalstoffreiche, entzündungshemmende Ernährung. Und Bewegung (Spaziergänge im Wald sind gut, wo es möglich ist. Oder eine andere Bewegungsform (ich weiß, dass ist mit den Medikamenten nicht so einfach).
Vitamin D ist auch sehr wichtig für die Psyche, darf ab er auch nicht überdosiert werden, aber wenn man nicht viel raus geht, hat man da auch schnell einen Mangel. Rauchen ist natürlich auch sehr abträglich, weil es viele freie Radikale freisetzt (aber ich weiß, dass es sehr schwer ist, vom Rauchen loszukommen).