Absetzen von Medis sinnvoll?

Ich habe ein Neuroleptikum wie verordnet 2 Jahre genommen und schlich es dann aus. Danach war ich ohne Psychiater weitere 4 Jahre stabil und symptomfrei, bis zu einem Ortwechsel in eine Gegend mit einer anderen Mentalität und einer extrem schlechten Nachbarschaft im Haus (haben uns vorneherum gelobt und hintenherum intrigiert, bis sie dann offen feindselig wurden). In dieser Nachbarschaft wurde ich chronisch. Kritische Lebensereignisse wie Umzüge oder Todesfälle, davor ist eben niemand gefeit.
Hallo, genau davor habe ich auch Bammel. Es braucht manchmal nur eine kleine bis mittlere Veränderung im Leben, dass es einem vor dem Hintergrund einer Schizophrenie nicht mehr gut geht. Dass man dann als Schutz die Medis hat, finde ich sinnvoll. Deswegen ist absetzen immer schwierig. Man kann einfach nicht drauf bauen, dass das Leben in geraden Bahnen verläuft. In meinem Umfeld habe ich wenige kennen gelernt, die es "geschafft" haben. In Anführungszeichen, weil die Erkrankung heimtückisch ist. Es können Jahre vergehen und Zack.