Drogenpsychose oder nun doch Schizophrenie
Das wahrscheinlichste wird sein, dass anfangs Drogen die Psychose aus der Latenz gehoben haben, diese versteckt vorhandene Schizophrenie aber jetzt in Stressmomenten hochkommt (wenig Schlaf, neue Kollegen).
Was dafür massiv spricht sind wie du sagst, jene déja-vu Empfindungen, und auch das auf-sich-beziehen zufälliger Äußerungen, die aber nur fehlinterpretiert werden.
zB. mit Gift, könnte einfach ein tumbes Wortspiel gewesen sein, derjenige fand es eventuell lustig, dass Gift im Englischen Geschenk heißt und wollte nur herumalbern, oder er war der Deutschen Sprache nicht mächtig und wiederholte das Wort nochmal auf Englisch.
Solche Erklärungen wird es für jede dieser Äußerungen geben, und dass du diese aus dem Zusammenhang reißt und auf dich beziehst geht ins paranoid wahnhafte.
Positiv ist dabei, dass du während der Minipsychose noch recht bewusst bleibst, dazu die sehr kurze Dauer, und die sehr geringe Medikation.
Was ich machen würde ist ein wenig höher dosieren oder wie du sagst, wechseln, aber da auch nicht unbedingt hohe Dosis nehmen wie 30mg von dem Aripiprazol, sondern niedrig anfangen und mal gucken.
Aripiprazol hat halt nicht so die dämpfende Wirkung wie Risperidon und gewisse Symptome wie Ideenflut und Aggressionen konnte es bei mir zumindest kaum eindämmen.
Ansonsten Stress und Nachtschichten aus dem Weg gehen, und wenn keine Negativsymptomatik auftritt wäre so ein recht normales Leben sehr gut möglich.