Erfahrungen mit tDCS / Flow Neuroscience bei Negativsymptomen / postpsychotischen Depressionen?

Du stellst dabei quasi die komplette Psychiatrie und Diagnose Schizophrenie infrage, wo Negativsymptome (Konzentrationsprobleme, Antriebsmangel, leichte Depressivität) genauso wie Positivsymptome (Halluzinationen, Wahn usw.) dazugehört.

Dass du Negativsymptome abtust und rein vom persönlichen Willen abhängig machst und mit ganz schweren Depressionen vergleichst, finde ich falsch. Negativsymptome treten dauerhaft auf, Depressionen werden im Idealfall besser und treten teilweise und bei guter Behandlung nur Wochen auf.

Das ist etwa wie Äpfel und Birnen zu vergleichen. Unterschiede gibt es, aber auch Gemeinsamkeiten.

Neuroleptika selbst dämpfen ja das Dopamin, was wichtig zur Motivation und alles ist, also erzeugen zusätzliche Negativsymptome, die du vielleicht verstärkt kennst, bei einer chronischen Schizophrenie treten diese Negativsymptome aber auch so auf.
Da du vermutlich eine etwas schwächere Psychose hast, ist es auch verständlich, wenn du kaum Negativsymptome hast, da sind die Prognosen auch viel besser.
Es ist für mich alles sehr fraglich.

Nur weil man den ganzen Tag nicht weiß mit sich anzufangen und einfach nur keine Lust zu irgendwas hat , motivationlos.. ist man nicht gleich depressiv. Es geht vielen so. Ja auch mir.

Meine Rheuma Medikamente machen auch müde
und was ist man gleichzeitig wenn man müde ist?? Antriebslos.. lustlos usw.. aber sind das dann nicht negativ Symptome.

Negativsymptomatik ist für mich einfach eine Erfindung für Schizophrenie Betroffene.. meine Meinung!! Und so schlimm bist du nicht dran. Bist gesund und fit.. also was soll der Quatsch???

Wenn man das schon so als Depression betrachtet, dann hätte 90 Prozent der Bevölkerung eine Depression!!