15 Jahre Prodomalphase ? Oder 15 Jahre verrückt und keiner merkt es?

Aber trotzdem vielen Dank für deine Ratschläge. Ich habe eben nochmal alles überflogen. Ich werde mit aller Kraft versuchen, deinen Ratschlägen zu folgen und am Alltagsgeschehen teilzunehmen und mich gefühlsmäßig in andere Schwingungen zu bringen. Ich denke, wenn ich das CBD einnehme , dann werde ich gedanklich auch leichter von all dem loskommen, da ich dann nicht mehr das Gefühl haben werde, etwas tun zu müssen und etwas zu finden, was Heilung bringt, denn ich werde ja das CBD einnehmen und da muss ich dann sowieso erstmal paar Wochen abwarten, um zu sehen, ob es was bringt.

Mir hilft es, wenn ich mir positive Gefühle vorstelle. Es geht nicht darum, in den Spiegel zu gucken und zu sagen, ich sehe gut aus, ich bin furchtlos, ich hab dicke Eier etc. weil das nichts an unseren Gefühlen ändert. Aber wie können uns positive Gefühle wie Freude, Geborgenheit, Mut etc vorstellen und sie auch tatsächlich fühlen.. (das Angstgefühl erzeugen wir ja auch mit unseren Gedanken) an manchen Tagen kann ich das entsprechende Gefühl ohne weiteres zum Vorschein bringen, aber meistens denke ich an Situationen, in denen ich das Gefühl gespührt habe, oder ich denke mir eine schöne Geschichte in meinem Kopf aus und so gelingt es, das Gefühl auch tatsächlich wahrzunehmen. Das habe ich übrigens schon als kleines Kind gemacht, kleine Kinder wissen oft besser instinktiv, wie sie sich selbst helfen können. Ich denke jeder Mensch hat Selbstheilungskräfte und nur die können uns wirklich gesund machen.

Vllt magst du die Übung mal ausprobieren.

Oder hast du schon mal was von Achtsamkeit gehört? Kommt aus dem Buddhismus. Achtsam wahrnehmen, was ist und nicht bewerten. Wir sind nicht unsere Gedanken. Wir sind nicht unsere Gefühle.

Oder jeden Abend/ Woche daran denken, was an dem Tag/ in der Woche gut war und eben nicht nur kognitiv daran denken, sondern auch das Gefühl wieder hervorholen und richtig hineinspüren. Denn die negativen Gefühle werden ohnehin von uns eingeprägt und bekommen zu viel Beachtung, da muss man bewusst dagegen steuern und die positiven stärken, damit im Gehirn neue Synapsen entstehen können.

Es ist nur so schwer, da dran zu bleiben, an all den guten Übungen, die es so gibt.

@ Mero Ich denke übrigens auch nicht, dass du schizophren bist. Du hast bestimmt eine generalisierte Angststörung. Die wurde dir auch diagnostiziert oder ? Ich hatte das früher auch oft, dass ich Angst hatte, etwas mit meinem Körper stimmt nicht. War auch richtig oft beim Arzt früher. Ist auch besser geworden . Ich hatte generell sehr viele Ängste früher, immer andere, es ist viel besser geworden. Habe mich einbisschen mit dem Buddhismus beschäftigt. Das hat mehr geholfen, als drei Therapien. Es geht auch viel um Annehmen. Annehmen, was man nicht ändern kann und Vertrauen darauf haben, dass das Leben auf unserer Seite ist und das Gute im Schlechten erkennen.

@Mero Wie lange hast du das schon?

Was hast du schon gemacht, um es in den Griff zu bekommen? Hast du schon herausgefunden, welche Bedeutung deine Sucht und deine Angst für dich hat? Also warum sie entstanden sind?

Ich habe mir sehr viel damit beschäftigt, warum ich was habe. Ich denke, es ist wichtig, es zu verstehen. Teilweise wird dadurch schon eine Symtommilderung erreicht, wenn man versteht, dass es etwas mit unseren Erfahrungen von früher zu tun hat und aktuell, in der Gegenwart fehl am Platz ist.

Aber zu einer tiefen Transformation kommt es denke ich über die kognitive Schiene NICHT, sondern durch emotions -und körperfokkusierte Arbeit, oder Glauben.

Vllt glaubst du mir jetzt @Mero, dass ich nicht mehr ganz dicht bin. Wieso schreibe ich denn so viel? Das ist doch auch nicht normal. Vllt weil ich so isoliert bin. Ich werde mir jetzt einmal wöchentlich oder öfter alles von der Seele schreiben, keine Angst nicht hier ? für mich. Hab gehört, dass das manche machen und ich denke mir würde das auch gut tun