15 Jahre Prodomalphase ? Oder 15 Jahre verrückt und keiner merkt es?
Mero schrieb
Typisch, ganz typisch.
Wenn ich auf der Autobahn bin und mir eine ganze Weile ein Auto hinterher fährt, bekomme ich manchmal auch diese Angst, verfolgt zu werden. Also mache ich meine Realitätsprüfung, ist das wirklich so oder bilde ich es mir nur ein. Ich fahre dann raus auf ein Rastplatz und siehe da der Autofahrer fährt weiter und die Sache ist schnell geklärt, es war nur Einbildung.
Keine Sucht auf die ich Stolz bin. Leider bin ich Spielsüchtig und versuche da schon seit längerer Zeit raus zu kommen.
Aber auf der anderen Seite hilft es mir auch manchmal meine aktuellen Ängste wenn ich welche bekomme zu vergessen, fast schon wie eine Therapie aber leider keine Gute.
? genau das habe ich auch schon gehabt. Das beruhigt mich jetzt, dass du das auch hattest ?
Das war nachdem ich meine Verdachtsdiagnose bekommen habe und mein Gehirn daraufhin ständig gescannt hat, ob ich einen paranoiden Gedanken habe. Da bei meinem Vater das genau so war, also er hat sich auch von einem Auto verfolgt gefühlt, hat dann sein Auto einfach auf der Strasse stehen lassen und ist abgehauen, also da war keine Realitätsprüfung mehr möglich, habe ich dann auch bei mir angefangen darauf zu achten, ob ich mich verfolgt fühle. Und wenn ich das gemacht habe, dann habe ich manchmal wirklich Angst bekommen, dass ich verfolgt werde. Meinst du wirklich dass das noch eine Angststörung ist? Ich habe das heute auch noch manchmal. Heute ist es so, dass beim Fahren manchmal so ein bedrohliches Gefühl da ist, wenn einer hinter mir fährt. Und das meine ich. Die Grenzen sind glaube ich wirklich fließend. Wir können das noch überprüfen und dem Gedanken keinen Glauben schenken, aber irgendwann wird es vllt nicht mehr gehen, wie bei meinem Vater :(
Ich wüsste gerne, ob das bei den anderen auch so angefangen hat. Vllt muss in ein neues Thema erstellen und mein Anliegen etwas präziser zusammenfassen.
Irgendwie habe ich noch nicht herausgefunden, wie man hiermehrere Zitate einfügen kann.
Also wegen deiner Sucht. Eine Sucht, egal welche, ist bestimmt nichts Schönes. Aber man sollte in allem etwas Positives sehen, nicht wahr. Wenigstens ist es keine stoffgebundene Sucht, die noch zusätzlich deinen Körper kaputt machen würde. Ja, und ich denke auch, dass sie eine Funktion hat und dir hilft. Ich rauche Zigaretten und früher habe ich danach oft ein schlechtes Gewissen gehabt, und dann dachte ich mir, ist doch egal, ich bin froh, dass ich nur Zigarettensüchtig bin (zumal ich nur 3 Stück am Tag rauche) und keine Spielsucht habe ? und wer weiß, was sich noch auftut, wenn ich jetzt damit aufhöre, obwohl ich noch nicht so weit bin. Und genauso würde ich auch an deiner Stelle denken, gut, dass es zB keine Drogensucht ist. Ich denke, wenn man insgesamt gestärkt ist und seine Themen bearbeitet hat, dann wird es für einen selbst deutlich wahrnehmbar sein, dass es an der Zeit ist, damit aufzuhören und es wird dann viel leichter gehen, als in einer Zeit, in der die Funktion der Sucht noch besteht und kein Ersatz dafür gefunden ist.
Der letzte Satz ist etwas komisch formuliert, aber ich hoffe du verstehst, wie ich das meine. Ich bin müde und kann mich nicht mehr so gut konzentrieren. Deshalb antworte ich auf den Rest morgen:-)