Was haltet ihr von der Seite www.cchr.de
Weißt Du was sie empfehlen wie man wieder von Psychopharmaka loskommt und "erfolgreich" ohne sie leben kann? Ich glaube, dass eine tragende u gesunde Beziehung wichtig ist.
Ich hab vor Jahren mal eine Ausstellung von cchr gesehen. Mir hat das Hoffnung gegeben. Mir hatte jedoch jmd. Unabhängiges damals davon abgeraten.
Das mit den Beziehungen spielt sicher eine wichtige Rolle. Ganz ohne Medikamente ist, es finde ich trotzdem schwer bis unmöglich, also bei mir gibt es da auch Grenzen, selbst wenn ich mal ein halbes Jahr nahezu ohne Neuroleptika auskomme, gibt es da finde ich bestimmt für einige Grenzen.
Beim Absetzen denkt man meist, dass es schon irgendwie besser werden muss, aber bei mir sind Negativsymptome bestehen geblieben und der psychische Stress hat immer weiter ohne Kipppunkt zugenommen. Da leiden dann auch Beziehungen, wenn man starke Negativsymptome hat und sich um wenig kümmern kann oder Aggressionen, Paranoia etc. hat, was bei mir auch aufgetreten ist
Mir haben die zusätzlichen Antidepressiva, vor allem das Bupropion in diesen Reduzierungsphasen gut geholfen diese Negativsymptome und auch von der Reizbarkeit loszukommen, also diese Rückfälle, die vorher bereits nach 1-2 Monaten eingetreten sind dann weit hinauszuzögern, sodass sich in der Zeit ohne den Neuroleptika auch die Negativsymptome gebessert heben.
Die Medikamente sind schon wichtig, ich finde nur das die Psychiatrie diese häufig zum Nachteil für uns einsetzt und das eher auf einer unterbewussten Ebene, wo diese es einfach kaum besser wissen und mit ihrem Latein zu Ende sind.