Sollte man das Medikament ohne ärztliche absprache absetzen?

Hier ist auch eine verständliche Seite:
Olanzapin - Wirkung, Anwendung, Nebenwirkungen - medikamio

@Alphaofficial33 absetzen sollte man normal nur mit ärztlicher Absprache, wobei das immer so eine Sache ist, da man diese Medikamente meist länger einnehmen soll als man möchte.

5mg wäre das Dosisminimum, auf das du eventuell reduzieren kannst.

Wichtig über Olanzapin zu wissen ist, dass es starke Gewichtszunahme und womöglich dadurch bedingt auch Diabetes auslösen kann. Falls du mit dem Gewicht Probleme hast und was Nebenwirkungsärmeres möchtest, kann ich dir Aripiprazol (Abilify) empfehlen, was gut wirksam und trotzdem sehr Nebenwirkungsarm ist.
Ich hatte beim Olanzapin so etwas wie ein Gefühl der inneren Leere, was eher Depression begünstigt. Beim Aripiprazol ist das kein Problem. Dosierung beim Aripiprazol wäre auch so 5mg als Dosisminimum, wobei häufig die kleinste Dosis ausreicht.

Olanzapin gilt als eines oder das stärkste atypische Neuroleptikum, wobei man auf längerer Sicht eben eher die Nebenwirkungen im Blick haben sollte. Im Grunde kann man von den Atypischen Neuroleptika bei Psychose jedes einnehmen, wobei die Nebenwirkungen und Wirkung sich eben zum Teil deutlich unterscheiden und es auch individuell auf einen ankommt, mit welchem Wirkstoff man am besten klarkommt.

Ich habe hier im Forum ja die Behandlungs-Orientierung welche auch mit dem Aripiprazol funktioniert, da hättest du dann bei einer Umstellung auf das Aripiprazol auch mehr Möglichkeiten was eine sehr reduzierte Intervalleinnahme ist und besser als wenn man das Medikament einfach absetzt. Funktioniert eben nur mit den zusätzlichen Wirkstoffen dort.

Welche Diagnose hast du genau, wie alt bist du und hattest du bereits einen Rückfall?