Gedankenarmut, Kopf leer

Das ist dann wohl eine formale Denkstörung und wird zum Beispiel dort unter Gedankenarmut näher erläutert:

https://www.bionity.com/de/lexikon/Denkstörung.html

Das schränkt schon sehr ein. Weiss immer nicht was ich sagen soll. Hatte heute ein Gruppenggespräch für die Psychoedukation und hab die ganze Zeit nichts gesagt. Die anderen haben aber relativ viel erzählt obwohl sie die gleiche Diagnose haben(Paranoide Schizophrenie).

Mein Psychiater meinte mal dass auch andere Patienten von der Gedankenarmut berichten und dass es auch von den Medikamenten kommen kann. Die schränken halt die Gedanken soweit ein, dass zwar kein Wahn mehr besteht aber das normale Denken ist auch stark herabgesetzt. Ist schon sehr belastend. Ich will das Olanzapin schrittweise reduzieren sodass ich dann nur noch das Reagila nehme. Ich finde eine Monotherapie ist anzustreben.

Ist das denken bei jemandem wieder besser geworden wenn die Medikamente reduziert wurden? Muss ja nicht bei allen gleich sein aber meine Hoffnung ist, dass es wirklich am Medikament liegt. Dann kann man da wenigstens noch was machen.
Lieber Michael,ich kann dich gut verstehen und es ist einer der stärksten Veränderungen, die nach meiner ersten Psychose eingetreten sind.
Es ist für mich,wie für viele von euch ,eine zentrale Frage,ob die Medikamente ursächlich sind.
Schlüssig ist aber auch,dass nach einem solch starkem Erleben von Emotionen ,wie es in der Psychose der Fall ist,daß Gehirn sicherlich ausgeschöpft ist und Regenerierungszeit braucht.
Mein vollstes Mitgefühl (für uns alle) und ich hoffe,dass wir wieder mehr mit uns in Kontakt kommen können.
Man vermisst sich irgendwie selbst.

Einen schönen Abend