Schlechte Erfahrungen mit Offenlegung von Schizophrenie?

Das kommt drauf an wie man es verpackt...ich hatte beispielsweise vor der Coronazeit einen Arbeitgeber, dem ich gesagt habe - ich muss immer ein bisschen auf mich aufpassen. Da hatte ich auch nur 2 Tage die Woche bei ihm gearbeitet und den Rest mit Alg2 aufgestockt...das ist bzw. war ne gute Möglichkeit zu dem Zeitpunkt...durch die Coronasituation ging er allerdings pleite. Ich hatte aber ein gutes Zeugnis bekommen und kurz darauf eine Teilzeitstelle mit 30 Stunden bekommen.
Auch da hab ich im Vorstellungsgespräch gesagt, dass ich eine krisenhafte Situation in meinem Leben hatte. Die haben mich trotzdem genommen...wie gesagt das kommt immer darauf an.
Als ich nach einem Jahr auf Vollzeit ging und zudem mein Vater starb, hatte ich leider einen schweren Rückfall. Das Ende vom Lied ist, dass ich lange Zeit so schwer krank war, dass sie mir die Stelle nicht mehr freihalten konnten, zumal ich auch keine Krankmeldungen geschickt habe...ich gar nicht klar war. Somit kam es dann doch zur Kündigung, was auch in gewisser Weise ein Stück weit die Klinik verbockt hat, weil sie mich zu früh entlassen haben.