Dauerkonsum von Neuroleptika verkürzt die Lebenserwartung je nach Untersuchnug um durchschnittlich 20 - 32 Jahre.
Naja auf die Packungsbeilage würde ich da weniger viel Wert legen. Dieses Problem findest du bei allen Neuroleptika bezüglich der Sucht.
In der Klinik konnte ich gut sehen das viel Kaffee getrunken wurde auch viel geraucht. 80% der Schizophrenen sind Raucher, dagegen 20% in der Normalbevölkerung.
Selbst hab ich mit Risperdal schlechte Erfahrungen auch bezüglich Sucht gemacht, damit wurde ich halber Alkoholiker und auch so ist wegen dem Risperdal der Alkohol kaum angeschlagen, also ich konnte trinken wie ein Loch.
Abilify war der Alkoholkonsum normal oder eher reduziert und die Wirkung normal. Dafür war bei mir der Appetit etwas gesteigert, Nikotinsucht etc. , jetzt hab ich Bupropion(auch zur Nikotinentwöhnung eingesetzt) dazu und da ist das dann kein Problem mehr.
Nebenwirkungen sind an sich bei allein Medikamenten ein Problem, die Frage ist eher welche, wie stark und ob man was dagegen machen kann.
Clozapin macht etwa dick und kann zu Blutbildproblemen führen, Olanzapin macht auch dick und führt häufig zu Diabetes, Ziprasidon und Abilify sind eher gewichtsneutral machen dafür eher etwas unruhig, weshalb auch da Bupropion ganz gut ist.
Amisulprid macht Libidoprobleme. Risperdal und Quetiapin steigern etwas das Gewicht und werden relativ oft verordnet, meiner Meinung nach machen diese Wirkstoffe eher dumm im Kopf, also das kann einen selbst zum Verhängnis werden.