Ab morgen ohne Antipsychotika

Lieber Marci , ich bin selbst Mutter eines erkrankten Sohnes .
Ich bin gerade berührt von deinen Worten und Gedanken , da ich im Prinzip noch der einzigste Mensch bin , der meinem Sohn beisteht.
Er lebt nicht bei mir , er ist zur Zeit in einer Notunterkunft.
Er kommt ab und zu und badet bei mir , bekommt essen und Tabak .
Es geht leider nicht anders .
Jedoch, wissen wir beide , dass wir uns lieben , wertschätzen und uns wichtig sind .
Es zerbricht immer und jeden Tag mein Herz.
Ich würde so gerne mehr Zeit und auch auf eine andere Art und Weise verbringen, doch das lässt die Erkrankung zur Zeit ncht wirklich zu .
Ich als Mama habe auch solche Gedanken über " Zeit " .
Vielleicht schreibst einfach einen Brief, ich selbst freue mich immer über ein " hab dich lieb " .
" Mama , ich liebe Dich ! " , auch wenn es nich all zu sehr vorkommt .
Da seine Gefühlswelt zwischenzeitlich sehr abgestumpft wirkt .
Mein Sohn ist 23 .

Ich habe hier noch nicht kommentiert, bin erst kurz dabei .
Aber das hat mich " getriggert " .

Es ist schön , dass du Emotionen und Gefühle mehr verspürst , ich wünsche Dir weiterhin einen guten Weg .