Ambitionierte Wissenschaftliche Arbeit: Versuch eines revolutionär neuen Verständnisses der Schizophrenie und Aussich...

@DormantMisery ,

das mit den 1er Abitur wäre auch für andere medizinische Bereiche etwas was man aufweichen sollte. Wenn jemand etwa Gehirnchirurg oder andere Operationen durchführen muss, dann müssen auch gewisse handwerkliche Begabungen vorhanden sein.
Da gibt es so einige Dinge die ein 1er Abschluss fürs "auswendiglernen" schwer erfassen können.

Also andere Bewertungssysteme um Studieren zu können . Im beruflichen gibt es etwa Einstellungstests die unterschiedliche Begabungen abfragen welche man sich zum Vorbild nehmen könnte.

Wenn es nach mir ginge würde das ganze von Abitur abkoppeln oder so das man auch über andere berufliche Wege Medizin studieren könnte.

ICD und DSM sind ja im Grunde nur eine Einordnung in bestimmte Schubladen, damit der Mediziner danach Medikamente geben kann, von daher wohl auch die Nähe zur Pharmaindustrie. Selbst die Psychopharmaka sind in Schubladen geordnet nach denen man sich starr richtet. Etwa können Antidepressiva auch bei Stimmungsschwankungen / Reizbarkeit helfen, statt sich darüber Gedanken zu machen verordnen die Psychiater meist Phasenprophylaptika oder auch genannt Antiepilepsiemittel. Wobei die Antidepressiva eben sehr unterschiedlich wirken. Da fehlt es an Forschung. Ganz interessant dazu:
https://www.heise.de/tp/features/Medikamente-und-Gewalt-3388254.html

Es müsste finde ich bei der Diagnose mehr Augenmerk auf dem Verlauf der Erkrankung gelegt werden eine Psychose vielleicht auch eher als ein persönlicher Entwicklungsprozess oder Traumata aufgefasst werden das man auch mit psychologischen Dingen unterstützen kann. Vielleicht gehört ja gerade die Auseinandersetzung mit den Symptomen dazu, da irgendwie dann doch etwas an den Erleben dran ist. Also ich hab ja eine Psychose und denke das man auch mithilfe der Medikamente sich gedanklich und vom Leben her neu ordnen muss.