Ambitionierte Wissenschaftliche Arbeit: Versuch eines revolutionär neuen Verständnisses der Schizophrenie und Aussich...

Pille Palle schrieb
Wir sind christlich sozialisiert und Glaubensvorstellungen suchen sich im Wahn verstärkt einen Kanal. In einem Moment ist man Gott und im nächsten der Teufel.

Andere sehen Engel oder suchen ihr Heil in Geistführern und anderen Formen der Esoterik.

Fakt ist, wir wissen alle nicht was „danach“ auf uns wartet und ich bin auch kein Atheist. Nach meinem Verständnis ist das Bewusstsein unsterblich und wir haben es selbst in der Hand ein glückliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. Ohne jegliche Beeinflussung von außen, nur dem inneren Antrieb folgend.

Das Thema „Loslassen“ und sein Leben anzunehmen ist entscheidend.

Ob Dinge gut oder schlecht sind ist lediglich eine Interpretation und eine Frage der inneren Haltung

Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg finden wirst
"Gott" und "Teufel" sind beides konstruierte, semantisch unklare Begrifflichkeiten und ich glaube an weder das eine, noch das andere. Meiner Auffassung nach ergibt sich das Bewusstsein aus dem komplexen Zusammenspiel von chemo-elektrischen Signalen, die unsere Neurone zueinander senden und ist das Kontraprodukt der Entropie, also dem Bestreben alles seienden, den Zustand der größtmöglichen Unordnung anzunehmen, weil dies der Zustand des geringsten energetischen Aufwands in der Aufrechterhaltung ist. Unser Bewusstsein endet spätestens dann, wenn nach unserem biologischen Ableben die letzten Neurone unseres Nervensystems aufgehört haben, miteinander zu kommunizieren und wir allmählich beginnen zu verrotten.

Meine Psychose lässt mich nicht glauben, ich sei ein Engel oder Teufel oder tatsächlich göttlichen Ursprungs. Das alles hat sehr stark symbolischen Charakter und ich habe nie an meiner Sterblichkeit als Mensch oder der Begrenztheit meiner Fähigkeiten gezweifelt.