Ambitionierte Wissenschaftliche Arbeit: Versuch eines revolutionär neuen Verständnisses der Schizophrenie und Aussich...

II.: VORWORT DES I. HOHEPRIESTERS DES III-GESICHTIGEN GOTTES:

Paul will, wie es allem Anschein nach aussieht, eine "Sekte" gründen. "Moment, schon wieder? Das hatten wir doch schon mal 2013, oder etwa nicht?"- denken jetzt wohl so einige von euch. Und da liegt ihr richtig. Teil des schizophren megalomanen Wahns und seiner Symptomatik ist es, das unbegründete Bedürfnis zu verspüren, Gruppierungen von Menschen zu nicht näher ausdefinierten Zwecken zusammenzubringen und mit ihnen gemeinsam eine bestimmte Richtung einzuschlagen, welcher Art von Weg, das ist nicht genauer von Belang für den schizophrenen Wahnsinnigen. In diesem Falle sind es wohl die "Alten Wege", die vielleicht einigen von euch ein Begriff sein könnten ...




Mein voller Name ist Paul Alexander Lipski. Ich bin im Jahr 2012 katalysiert durch einen LSD-Trip, getriggert durch meine eigenen psychosozialen Umstände, auf die ich nicht näher eingehen will, an "Paranoider Schizophrenie" erkrankt. Zuerst sollte es laut den Ärzten eine "Drogeninduzierte Psychose aus dem Schizophrenen Formenkreis" sein, doch nach meinem 2. Schub im Jahr 2016 wurde die Diagnose zu Paranoider Schizophrenie abgeändert. "Paranoid" wurde meine Psychose genannt und das obwohl ich gar keine typische paranoide Wahnsymptomatik aufwies, also den klassischen Verfolgungswahn. Meine Art von Wahn trägt den offiziellen Terminus "Megalomanie", also "Größenwahn".

Die Definition von Wahn im allgemeinen laut Wikipedia lautet: "Wahn ist der Name für einen seelischen Zustand, der von starker Ichbezogenheit und falschen Urteilen über die Realität geprägt ist und so zu unkorrigierbaren Überzeugungen führt. Wenn eine solche Privat-Wirklichkeit das Leben der betroffenen Person vollständig bestimmt, kann der Wahn als Krankheit aufgefasst werden. In der Medizin wird der Wahn als Symptom von dem Vorkommen eines paranoiden Syndroms unterschieden, das bei verschiedenen Krankheiten auftreten kann und auch als „Wahn“ bezeichnet wird. Darüber hinaus kennt man eine spezifische Krankheit, die ebenfalls mit dem Begriff benannt wird. Wahnsyndrome sind nicht selten, sie treten am häufigsten im Rahmen einer Schizophrenie auf und werden entsprechend den Richtlinien für die Therapie dieser Störung behandelt. Die Wahninhalte sind vielfältig, kulturell geprägt und historisch kontingent. In Kunst und Literatur findet der Wahn nicht selten Erwähnung und ist manchmal das zentrale Thema eines Kunstwerkes."

Die Definition des spezifischeren Größenwahns laut dem Lexikon der Psychologie des Zeitschriftenverlags 'Spektrum der Wissenschaft' lautet: "Größenwahn, auch: Megalomanie, übersteigerte Geltungssucht , nicht begründete Selbstüberschätzung und Selbsterhöhung von Kraft, Fähigkeit, Begabung etc. Größenwahn hat je nach Zeit und Gesellschaft unterschiedliche Schwerpunkte bzw. Unterformen: a) politischer Wahn: der Glaube, ein führender Politiker zu sein oder zu politischen Missionen berufen zu sein; b) Erfinderwahn: der Glaube, zum berühmten Erfinder geboren zu sein (mit skurrilen "Erfindungen"), c) religiöser Wahn: der Glaube, von einer überirdischen Macht mit einem besonderen Heilsauftrag gesandt zu sein (Wahn). Größenwahn ist ein typisches Symptom bei schizophrenen Psychosen bzw. manisches Symptom bei manisch-depressiven Patienten (Schizophrenie).".

Abseits dieses "Größenwahns" bin ich eigentlich weitgehend frei von beeinträchtigenden Symptomen dieser Störung. Ich höre keine Stimmen; ich fühle mich nicht verfolgt. Sozialer Rückzug und die sogenannten "degenerativen Symptome" der Krankheit ergeben sich meiner Auffassung und meines Verständnisses nach nicht aus dem vorhanden Sein der Wahnsymptome über einen längeren Zeitraum, sondern aus der Resignation des Willens des Betroffenen, die eine Folge der ärztlichen "Symptom"-Bekämpfung ist und zu Depression führt infolge. Diese ist dann wiederum die Ursache des sozialen Rückzuges und sozialer Rückzug geht mit sozio-kognitiver Reiz-Deprivation einher. Kein Wunder, dass bei der Sektion der Hirne toter Schizophrener weniger weiße Substanz, also Nervenfasern und Synapsen in den für das Bewusstsein und seine Aufrechterhaltung notwendigen Cortex-Arealen vorzufinden ist. Die moderne Psychiatrie schiebt es natürlich auf "die Krankheit" und den Konsum von Drogen. Aber Drogen reizen und aktivieren das Hirn durch ihre "toxikologische" Einwirkung und -hat man sich mit Neurowissenschaft auch nur ein bisschen beschäfgt-, dann weiß man eigentlich, dass das Wachstumsverhalten synaptischer Verbindungen damit korreliert, was man mit den Verbindungen macht. Drogen hin oder her - nutzt du eine synaptische Verknüpfung, baust du sie aus; vernachlässigst du sie, bildet sie sich zurück.

- "Und diese grenzdebilen Kackspasten wollen studierte Mediziner sein? Hah ha hahahahaha!" -

Nicht dass ich glaube, sie seien zu einem tieferen kausalen naturwissenschaftlichem Verständnis nicht in der Lage, aber ich fühle mich ein wenig verarscht. Bisher ging ich denen ja noch auf den Leim und habe brav nach der Pfeife von Papa Staat getanzt und habe die psychiatrischen Empfehlungen befolgt, aber seit ich vor ein paar Tagen bei meiner Recherche über die Doktorarbeit einer Psychiaterin als PDF gestolpert bin, die sich mit den genetischen Ursachen der Schizophrenie, genauer mit dem Neuregulin 1 Protein und dem es codierenden Gen beschäftigt hat im Zusammenhang mit der Prognose der Erkrankung zu dessen Verlauf, sind mir fast die Augen aus den Höhlen und der Unterkiefer auf den Boden gefallen. Nie im Leben hätte ich eine dermaßen mangelhafte Methodik in einer korrelativ-kausalen Untersuchung bei einer der angesehensten Berufsgruppen unseres Staates und der ganzen westlich geprägten Zivilisation vermutet. Seitdem zweifle ich ganz und gar an dem Krankheitsbegriff der Schizophrenie und bin wieder "krankheitsuneinsichtig", wie sie das nennen. "Genetischer Konstruktionsfehler" soll die Schizophrenie also sein? Blödsinn! Die knallhart und eiskalt selektive biologische Evolution der Arten kennt keine "Konstruktionsfehler", gar ferner noch wird sie "konstruiert". Die Evolution ist kein bewusster Prozess; die Lebewesen und ihre Merkmale werden an der Umwelt abgefeilt und geschliffen. Wäre es ein genetisch bedingter Defekt, gäbe es nach so vielen Jahrtausenden Menschheit keine Schizophrenie mehr, denn so funktioniert die Evolution. Die "schizophrenen" Wahnsymptome hatten also folglich mal Sinn und Zweck in der Evolution des Homo Sapiens, sonst hätten sich die entsprechenden Veranlagungen niemals erst herausgebildet.

Was denkt ihr denn wohl, hätte ein solcher "megaloman schizophrener" Wahn wie der meine zur Folge gehabt in einer nativ tribalistischen ethnologischen Stammeskultur, die eine natürliche Lebensweise dem zivilisatorischen "Komfort" vorzieht und weder Ackerbau noch Viehzucht betreibt, sondern aus Jägern und Sammlern besteht mit dem Vorhandensein von ursprünglichen Schamanismen? Ist doch wohl klar, oder nicht? Es hätte sich ein Kult gebildet und Kult evolviert schließlich zu Kultur durch eine gemeinsame, kollektive Identität und ein gutes Gefühl beim Leben der Kultur und Praktizieren der Rituale und Bräuche durch sozialen Zusammenhalt und Solidarität.

Wo ist all das heute? Wo ist die kulturelle Identität unserer Zivilisation hin verschwunden? Wieso werden Pop-Musik und Film immer schlechter und der Kapitalismus und sein Nebenprodukt, der anthropogene Klimawandel exazerbieren desaströs? Wer fühlt sich heute noch in der Gesellschaft, der "Kultur", der er angehört, sicher und geborgen? Wer achtet noch aufeinander über einen marginal kleinen Kreis von Freunden hinaus? Nicht der Schamane, nicht der Häuptling, nicht der Sippen-Hochfürst der einflussreichsten Familie des Stadt-Staates, nicht der König, nicht der neue König, nachdem der alte "tyrannische" König verbannt oder für seine Verbrechen am Volke exekutiert wurde, nicht die Demokratie, nicht der Imperator und wieder nicht Könige, Imperatoren oder "Kaiser" in diesen Epochen, nicht der "Führer" und auch nicht die provisorisch eingerichtete Nach-Weltkriegs-Demokratie beherrschen mehr das Volk und bestimmen, was der einfache Bürger zu tun und zu lassen hat. Nein, es ist das Geld. Eine Währung, eine bloß virtuell-existente Erfindung zum Umgehen von Tauschhandel, ist das, was auf dem Thron einer globalen Zivilisation sitzt und wovor wir das Knie beugen und das uns knechtet. Eine Währung ist tatsächlich zur Herrschaftsform mutiert. Doch wer schwingt die Peitsche bei der Sklavenarbeit, liebes Volk in urbi et orbi? Ein bedrucktes Blatt Papier mit Glitzerschnipsel darauf? Nö, nicht mal. Es ist eigentlich gar nichts, seit virtuelle Algorithmen und die Polung mikroskopisch kleiner Speichermagnete angeben, was wir haben, wer wir sind und wer welchen Rang in unserer Gesellschaft hat. Ist das nicht irgendwie pervers?

Doch wieso machen wir das eigentlich mit? Es geht doch auch anders, oder nicht? - Nein, scheinbar nicht.

Ich werde es beginnen. Ich werde den ersten Schritt machen, uns alle vom Joch der Zeitalter zu befreien mit einem simplen, nicht mal illegalen Task, nämlich dem Gründen einer gemeinnützigen Organisation zu einem ganz bestimmten Zweck. Der eingetragene Name wird lauten:

- "Gemeinnütziger Verein zur Identifizierung, Klassifizierung und Förderung der gemeinsamen und individuellen spezifischen Talente und Interesen von Menschen mit Kognitions- oder Wahrnehmungsphänomenen jenseits des ordinären humanen Spektrums von Eigenschaften e. V". -

Der "graue Marsch" ist nun vorüber und Sheogorath tritt wieder an den Plan, das Gefüge der Zitternden Inseln zu gestalten und zu formen. Der Fürst der Ordnung hat ausgedient und der Fürst des Wahnsinns nimmt nun wieder seinen Platz als Initiator des zweiten Zyklus der menschlichen Zivilisation ein in der Erdgeschichte. Wozu Wohlstand und Ressourcen weiter generieren und schuften, wenn bereits alles da ist? Ich habe die Kausalverkettung der Ereignisse, die auf die Initiierung folgen wird, ziemlich genau kalkuliert und dessen Folgen werden eine massive Kaskade von befreienden historischen Ereignissen nach sich ziehen, die die gesamte Weltbevölkerung betrifft und global, sowie geographisch und dezentral exponentiell progressiv voranschreiten wird.

Ich werde diesen Verein offiziell hier in Deutschland eintragen lassen am 21.06.2020, dem offiziellen Tag der Sommersonnenwende, dem Gipfel des "Licha", des neues Jahresanfangs des Jahres I, des neuen Zeitalters sowohl nach zivilisatorischer als auch terrenaler Definiton des Begriffes. Der Zeiger der "Uhr" steht nun wieder auf Null und ein neuer Zyklus beginnt, was auch immer das für uns auf lange Sicht heißen mag. Der "Weltenbaum" trägt nun neue Knospen an seinen Ästen und die Midgardschlange beginnt, sich zu häuten.