Gedankenbeeinflussung sowohl innerlich, wie auch äusserlich..

In der Tat kenne ich so etwas nicht. Wenn ich der Literatur vertrauen darf, dann ist das Hören von Stimmen eine Fehlschaltung und die eigenen Gedanken respektive Erinnerungen werden in Form von Stimmen wahrgenommen.

In meinen Psychosen habe ich nie Stimmen gehört, aber der Rest hat mir auch schon gereicht.

Den Gedanken mir das Leben nehmen zu wollen, hatte ich auch noch nicht. Obwohl ich den Gedanken gut nachvollziehen kann. Meine Sorge galt aber eher meiner Familie und weniger meinem persönlichen Befinden.

Ich glaube auch, das man sich selbst und die Krankheit nicht zu ernst nehmen sollte. Wichtiger für eine nachhaltige Genesung war bei mir eine sinnhafte Betätigung und die Fürsorge für meine Familie.

Wenn man sich zu intensiv mit seiner Krankheit beschäftigt, dann achtet man auf das kleinste Detail und fragt sich ständig: ist das normal oder ist das krank. Da wird man selbst als gesunder Mensch krank. Ein Teufelskreis.

Man muss seine Krankheit annehmen und nicht bekämpfen. Wenn Du annimmst, dann hast Du auch keine Ängste mehr, denn in Wirklichkeit führt die Angst direkt in die Psychose