Ab morgen ohne Antipsychotika

Normal hast du ja einen kleinen Puffer, da es etwas dauert bis die Psychose sich zurückbildet. Da du aber vorher schon sehr wenig hattest und sehr wenig einnimmst, ist dieser Puffer wohl sehr gering.

Wenn du später mal über einen echten Absetzversuch nachdenkst, dann würde ich dir die Medikamente-Orientierung vorschlagen, da das zumindest mit sehr wenig Neuroleptika funktioniert, was dann nur so alle viertel Jahre mal über ein paar Wochen eingenommen werden muss.
Funktioniert eben mit dem Aripiprazol(bezüglich der Wechselwirkungen) und aufgrund der Antidepressiva(vor allem Bupropion), es kann sich aber gesundheitlich sehr für dich auszahlen, da etwas experimentierfreudig zu sein.
Risiken aller Neuroleptika, auch Aripiprazol oder Risperdal sind eben die Langzeitnebenwirkungen, da der Verlauf auch tendenziell ins Negative gehen kann und das Gehirn durch die Medikamente bei der normalen Einnahme abbaut.
Wie gesagt in der Klinik wurde der medikamentenspiegel gemessen. Ein Arzt und ein Pfleger hatte damals in der Visite gesagt, dass der blutspiegel nicht Antipsychotisch wirkt , da er deutlich zu niedrig ist ... Seine Worte waren in dem Bezug folgende: es mache doch dann kein großen Unterschied ob ich sie so weiter nehme wie bis jetzt/bisher oder die Dinger einfach nicht nehme .... Vielleicht habe ich ja diesbezüglich eine gewisse reälle Chance , doch ohne sie auszukommen. Da ich ja noch nie so wirklich zu Psychotischen Schüben und rückfällen geneigt habe , außer einmal nach dem kiffen Wahn hatte im Jahre 2014 .


Mal schauen , wo mich das ganze hinbringen wird .... Allerdings wäre es ja auch mal ne Überlegung wert , eine intervalltherapie zu machen, falls das Ding in die Hose gehen sollte ?