Während Medikamentenumstellung arbeiten?
Danke der Nachfrage, @Johanna.
Mein Arzt hat mich bis Ende dieser Woche krankgeschrieben. Ich war jetzt lange Zeit zu Hause, was nicht leicht war für mich, da ich zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
Die Medikamentenumstellung ist jetzt soweit durch. Das Risperidon abgesetzt. Mit Reagila komme ich ganz gut zurecht. Mir ist halt immer noch etwas schwummrig ab und an, als wäre ich in Watte gepackt, aber ich vermute mal, das machen alle Medikamente. Die Antriebslosigkeit ist ein wenig besser geworden, auch die Übelkeit ist nicht mehr so arg und die ganz trüben Gedanken kommen auch nicht mehr in so einer Wucht. Ich fühle mich trotzdem noch sehr schwer und träge und habe immer noch Schlafprobleme, wache früh auf und kann nicht mehr einschlafen. Trotz Mirtazapin.
Etwas Angst habe ich auch davor, wieder arbeiten zu gehen. Es ist schon komisch, nach so langer Zeit wieder zurück in den Alltag zu kehren. Ich bin ja schon im Sommer 3 Monate ausgefallen wegen der (in meine Fall ersten) akuten Psychose und der teilstationären Behandlung, dann zurück zur Arbeit mit dem Hamburger Modell und jetzt zum Jahresanfang wieder 6 Wochen ausgefallen wegen Negativsymtome/Medikamentenumstellung.
Wie ist deine / eure Erfahrung? Wie lange dauern dieses Negativsymptome / postpsychotische Depression denn ungefähr, bis man wieder halbwegs "normal" wird?
Danke auch an alle anderen, die Beiträge hier geschrieben haben.
Alles Liebe und Gute Euch
Friedo