Angehöriger sucht Rat

Hallo Joy,
ja ich sage ihr jedesmal, dass ich sie liebe, dass ich sie nie verlassen werde. Ich habe ihr nach ihrem ersten und letzten Aufenthalt in der Psychiatrie (vor 23 Jahren) versprochen, dass sie nie mehr dort hin muss solange ich lebe. Das war für sie offensichtlich eine schreckliche Erfahrung. Auch, dass mich ihre Vorwürfe belasten, habe ich ihr schon oft gesagt. Da es jedoch ihre Realität ist, meint die nur, ich soll endlich aufhören zu lügen und zugeben, dass ich das gesagt habe.

Sie nimmt zum Schlafen Prometazin, Trimipramin und 30 mg Haloperidol. Außerdem bekommt sie die 3-Monats-Spritze von Trevicta.
Diese Zusammenstellung hat lange Zeit gewirkt und die Symptome waren "erträglich".
In den langen Jahren haben wir bereits sehr viel Medikamente ausprobiert.
Solian: Gewichtszunahme von 20 Kg im Jahr - wird sie nie mehr nehmen.
Abilify: keine Wirkung
Risperdal: keine Wirkung
Wenn wir gemeinsam beim Neurolgen sind (damit sie ihre Spritze und Medikamente bekommt) erzählt sie ihm, dass ich sie in die Psychiatrie bringen will, damit ich mit meine imaginäre in unser Haus einziehen kann. Auch wenn er ihr sagt, dass die Stimmen nicht real sind, zeigt das keine Wirkung.
Da sie auch ständig kontrolliert, was ich tue, kann ich nicht alleine zum Arzt gehen um mit ihm zu reden.
Kürzlich habe ich in auf Reagila angesprochen. Davon war er nicht begeistert.