Hilfe unerklärlich Phase Symptome

Hallo,

Ich hätte einfach wegen der Betonung auf körperliche Symptome (kein Verfolgungswahn, Verschwörungsideen, Stimmen u.ä., oder?) eher auf eine körperliche Ursache getippt, purer Stress kann ja auch Psychosen auslösen, die aber wohl leichter wieder weggehen, vor allem, wenn man besser auf sich aufpasst.

Also z.b. wie der Natriummangel bei @Gelöschter Benutzer 23451.

Dass du da gerade noch ziemlich alleine durchmusst, verursacht sicher zusätzlich Stress, weiß nicht, ob du gerade noch arbeitest, aber ich halte da eine Selbsteinweisung für am Besten, schon allein, weil dir auf Station kurz mal alles abgenommen wird (Haushalt, einkaufen, kochen,...) auch wenn Psychiatriestationen nicht so dolle sind, aber wer ist schon gerne krank und um Krankenhaus?

Eine Mitpatientin hatte sowas ähnliches, da waren diese "Blackouts" aber ein Symptom vom Burnout/Depression (sie stand als Mutter und erfolgreiche Geschäftsfrau auf einmal vor der Waschmaschine und wusste nicht mehr wie die Einstellungen funktioneren und sowas) und der gings nach psychosomatischer Kur und Jobwechsel (weniger Stress) wohl wieder besser.



Aber das müssen die Leute mit Praxiserfahrung, sprich die Stationsärzte entscheiden, zu verlieren hast du bei soviel Leidensdruck ja nicht viel.

Schlafmangel verstärkt sowieso alle Symptome noch und wenn dir die Station zu unmenschlich wird, kannst du dich ja auch entlassen lassen.
Aber probiers wenigstens.
Ich habe keine Wahngedanken Halluzinationen entwickelt. Die Umwelt verändert sich zwar und ich kann Dinge nicht mehr abgrenzen und alles wird extrem grell und zerfließt ineinander und macht mir leicht Angst, aber Wahn ist keiner vorhanden. Ich bin ohne das Olanzapin auch extrem unsicher und in meinem Kopf gefangen, ich bin bei jedem Gespräch mich dauernd am verzetteln und hab Angstgefühle.. aber Wahn hat sich nicht gezeigt, auch nicht dass ich beeinflusst werde etc. muss allerdings auch dazu sagen, dass ich diesen Zustand nur 2 Wochen ausgehalten habe und dann zum Notfallpsychiater bin der mich auf Olanzapin eingestellt hat, was mir Struktur gegeben gab.

Ich werde das in Betracht ziehen, da ich erst den Job gewechselt habe ist das für mich momentan die größte Hürde.. ich hatte in diesem Zustand noch mein Studium abgeschlossen und dann den Job gewechselt das steht der Aufnahme in einer Psychiatrie momentan noch im Weg..



Ich hoffe das es etwas ist das wieder weggeht als junger Mensch ist das momentan meine größte Sorge, nach Beendigung seines Studiums erstmal Krankgeschrieben zu sein und eventuell nicht mehr arbeitsfähig zu sein. Es macht mich schier verrückt gerade auch vor dem Hintergrund dass es in der Familie Vorbelastungen von psychischen Krankheiten gibt.. leider