Krankheitsuneinsichtige
Ich denke, solange wir keine Medikamente haben, die schizophrene Menschen heilen, sollte man dem Patienten wenigsten die Wahl geben zwischen einem Psychiatrie - Aufenthalt mit Medikamenten oder ohne Medikamente - solange der Patient keine Gefahr für andere darstellt.
Ich denke, dass man einem Menschen schon die Freiheit lassen sollte für das eigene Leben verantwortlich zu sein.
Es ist einfach heuchlerisch einen Menschen mit dem Vorwand einzusperren, dass dieser Mensch eine Gefahr für sich selbst darstellt. Damit entmündigt man einen Menschen und nimmt ihm die Freiheit, die ihm eigentlich rechtlich zusteht.
Man kann niemanden davon abhalten das eigene Leben zu gefährden, außerdem ist das nicht so eindeutig zu beurteilen wie das die Ärzte gerne behaupten.
Ein Beispiel:
Patient A randaliert gerne im Park oder in der Straße, redet aber ansonsten unauffällig normal. - Sachbeschädigung aber keine Gefährdung - also keine Einweisung.
Patient B rennt gerne schreiend durch die Straße und hat Schwierigkeiten normal zu reden - Zwangseinweisung wegen Störung der öffentlichen Ruhe, "Fremd - Gefährdung".
Patient C verhält sich ruhig, kann nicht mehr normal reden nimmt aber seit 10 Jahren lebensnotwendige Medikamente - Zwangseinweisung weil der sich "selbst - gefährdet".
Patient D beleidigt gerne andere Menschen grundlos, stiehlt von anderen Menschen, feiert auch gerne in der geschlossenen Psychiatrie mit lauter Musik - der kann sich jederzeit selbst entlassen.