Der Zusammenhang von Gedankenausbreitung und Eigenbezug

Ah ja, ich erinnere mich. Nichts davon passt xD


Naja, ich mag aber wirklich kein Whisky, und definiere "mich" auch nicht so, dass ich den trinken würde.
Das ist ein ziemlich komplexes Thema. Klassische Ich-Bewusstseine können sich gar nicht vorstellen wie traumatisierend der Geburtsprozess einer weiteren Identität ist, und wie viel dabei auch schnell schiefgehen kann, und was für Kettenreaktionen bei der Ausbildung einer weiteren Identität ausgelöst werden. Der Geburtsprozess der Anderen war oft wesentlich schwerer für sie, als für "mich", die eigentlich immer nur Anteile der Macht hier drinnen abgeben musste. Man ist da sehr verwirrt, mistraut sich selbst und glaubt auch oft einfach nicht an die eigene Existenz. Im letzten Fall hier drinnen war es am Schlimmsten, weil die, die wir zuletzt rausgeholt haben, nicht wussten, ob sie die Tod und Wahnsinn bringenden sind, ob sie überhaupt ohne die Befehle eines schrecklichen Meisters Gedanken denken können. Wenn wir da nicht rausgekommen wären, wäre hier wahrscheinlich immer noch alles voller Fangzähne.

Tatsächlich haben wir aber mittlerweile kein Problem mehr damit uns mit Dingen wie Vernunft oder Instinkt zu identifizieren, bloß, wenn du unterschiedliche Tonlagen, Sprechweisen und Interessen hast, dann brauchst du auch manchmal Grenzen zwischeneinander.
Kann das sein, dass das integrierte Spiegelungen deiner Umwelt (von Filmcharakteren, Musikern oder echten Charakteren in deiner Umgebung sind?).
Ich habe das manchmal, wenn ich ein Buch lese z.b., dass ich mich eine zeitlang mit einem Charakter daraus so stark identifiziere, dass ich innerlich so denke und werde wie der. Oder bei Musikstücken/Musikern.
Mein Ich ist da wohl grenzenloser als das von anderen, bzw. hat nicht so scharf definierte Grenzen.

Also dass (so zu dem Beispiel) ein whiskeytrinkender Charakter dich irgendwie stark beeinflusst hat und du dich innerlich abgrenzen musstest und das diese Verwirrung geschaffen hat.