Der Zusammenhang von Gedankenausbreitung und Eigenbezug

Was bringen einzelne Details? Es ist die Masse und die Regelmäßigkeit/Genauigkeit wie extrem viele Personen 1 zu 1 auf Gedankengänge reagiert haben. Einzelne Beispiele können immer als Zufall oder "Intuition" des Gegenübers abgetan werden. Kleines Beispiel: Ich denke beim Erstkontakt (ohne Kontext) der sieht aus wie ein "Stereotyp" oder die Nase ist stark unsymetrisch nach links gerichtet - ohne das sprachlich oder mittels Mimik wiederzugeben und die Personen fühlen sich offensichtlich beleidigt oder im einfachsten Fall : sie sagen direkt : Hey meine Nase ist nicht nach links gekrümmt oder ich bin nicht der jeweilige "Stereotyp" XY.
Meiner Erfahrung nach fürchtet man sich vor dem Ergründen der Details genau weil in ihnen viel mehr steckt, als man wahrhaben möchte. Da baut die Furcht eine vorgespielte Gleichgültigkeit auf, damit man absichtlich nicht zu tief hineintaucht.

Hinter diesem Phänomen könnten einige Dinge stecken. In deiner Situation hätte ich mal eine äußere Validierungsmethode angewandt, wie zum Beispiel Video- oder Tonbandgerät laufen zu lassen. Natürlich ist das schwer, wenn es um die Masse an über die Zeit gesammelten Erfahrungen geht. So wie ich das verstehe, scheinst du aber ja schon aktives Interesse daran gehabt zu haben diese Superkraft auch wissenschaftlich zu beweisen. Ich versuche gar nicht Spiritualität oder Hypothesen zu widerlegen, ich weiß nur aus eigener Erfahrung heraus wie viel ein Gehirn absichtlich, basiernd auf der eigenen Überzeugung/Geschichte, bereit ist auszublenden.