Ambitionierte Wissenschaftliche Arbeit: Versuch eines revolutionär neuen Verständnisses der Schizophrenie und Aussich...
V.:
Hintergrund und Begleitende Überlegung zu diesem kurzen,
eher seichten und kontrollierten Schub der letzten paar Wochen:
Bei einer anderen Gruppe psychiatrischer Störungen, den
sogenannten affektiven Störungen (Depression, Manie, Bipolare Störung I &
II), gibt es eine klar definierte Grenze zwischen den beiden Störungen. Laut
dem ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und
verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Auflage) ist die Definition beider
Störungen:
„Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch
wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und
Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht
einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder
Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und
Aktivität (Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind
ebenfalls als bipolar zu klassifizieren.“
Der Unterschied zwischen den Bipolaren Störungen I & II
ist, dass die jeweils manische Episode anders ist. Bei der Bipolaren Störung I
liegt eine handfeste manische Episode im Krankheitsverlauf vor, die mindestens
7 Tage anhält und häufig stark ausgeprägt ist und führt zu negativen Folgen
(Schulden, Eheprobleme, etc). Teilweise haben solche echten manischen Phasen
sogar psychotischen Charakter. Die Bipolare Störung II ist gekennzeichnet durch
depressive Episoden und mindestens eine hypomanische Phase, die mindestens 4
Tage dauert.
In Analogie zu den Bipolaren Störungen wollte ich also auch
bei psychotischer Megalomanie (Größenwahn) den Unterschied zwischen einer
etwaigen Hyper- (Dezember 2018 bis Gelöschtes Mitglied 659 2019) und einer Hypo-Megalomanie
untersuchen, also einem seichten Größenwahn, am Beginn der Krankheitsphase in
den letzten 2 Wochen, die ich aber erfolgreich habe vorzeitig abbrechen können,
hoffe ich zumindest. Denken fällt mir gerade zwar noch ein wenig schwer und das
Schreiben ist sehr zäh, doch ich denke, meine Beobachtungen waren es eindeutig
wert.
Meine Frage war: Im hyper-megalomanen Wahn kann man dem Wahn
nicht mehr mit Vernunft und Argumentation beikommen. Jegliche Beeinflussungsversuche
und Bemühungen zur Einrenkung des Zustands führen nur zu noch weiteren und
unvorhersehbaren Richtungswechseln in den Wahngedanken des Patienten. Aber ist
es vielleicht möglich, in einem hypo-megalomanen Wahn, der durch Ausbremsung
des vorhergegangenen hyper-megalomanen Wahns herbeigeführt wird, ordnenden und
mäßigenden Einfluss auf das jeweilige Wahnkonzept des Erkrankten zu nehmen, das
bei der momentanen rein medikamentösen Behandlungsmethode der modernen
Psychiatrie durch immens hohe Dosen starker Neuroleptika der 1. Generation, die
mit schmerzhaften und teilweise gefährlichen pyramidalen Nebenwirkungen
einhergehen, sehr schnell und unbehandelt ins Unbewusste des Patienten
zurückgesendet wird, wo es so bleibt wie beim letzten Schub, und in ähnlicher
Form auch beim nächsten wieder ausbrechen würde?
Ich habe mir mal Gedanken dazu gemacht, welche
Wahnsymptomatik auf welche psychosozial auslösenden Trigger zurückzuführen sein
könnten und welche Charaktereigenschaften diese begünstigen: Bei meiner Megalomanie
ist es ein starkes Selbstbewusstsein und souveränes Selbstbild bei gleichzeitig
starker Intraversion und Neigung zu Einsiedler-, Anachoriten-Verhaltensweisen.
Der Trigger war dann emotional stark bedeutsame Zurückweisung und gekränkter
Stolz, weiß ich aus meinem eigenen Fall. Beim klassischen Paranoidem Wahn würde
ich eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeit im Vorfeld vermuten. Paranoider
Wahn tritt am häufigsten auf mit 72% auf (Stand 1946). Deshalb heißt die
Störung auch so. Nach '46 hat niemand mehr Wahnsinn untersucht psychologisch,
sondern es wurde immer die Pharma-Keule geschwungen. Der Wahn wechselt mit
jedem Schub und jeder dieser Schübe sieht anders aus. Dass ein erkrankter die
ganze Zeit bei jedem Schub wieder megaloman ist, dazu habe ich noch keine
Beispiele finden können in Studien. Ich scheine ein singulärer Fall zu sein
diesbezüglich. Wir Megalomanen werden für gewöhnlich in psychiatrischen
Einrichtungen besonders krass gefoltert zwecks "Genesung". Die
folgenden Schübe sind dann also anderer Art, denn die Psyche traut sich, wenn
sie wieder "krank" wird, nicht mehr, das alte Megalomanie-Programm zu
fahren. Ich war brachial megaloman in Actus Primus, 2013, Actus Secundus, 2016,
und Actus Purus, 2018. Nun, in Actus Incarnatii Luciferis Aeterni, die noch
andauert, bin ich es wieder. Die dachten in meinen ersten Schüben eigentlich
ich hätte auch Aspekte eines Religiös-Dämonischen Wahns, aber ich verstehe
Lucifer (den Lichtbringer) eher als den Befreier und Erleuchter der Gens
Humanis, dem Volk der Menschen. Eine Mischform aus politischem Verantwortungsträger und Gönner der
Menschen, Prophet, Wissenschaftlichem Genie und indirekt über mehrere Ecken
auch als Feldherrn a la Alexander der Große, Julius Caesar, dem fiktiven Tiber
Septim aus dem ‚The Elder Scrolls‘-Universum oder heute Xi Jinping, einem Wegbereiter für zivilisatorische Errungenschaften. Wenn ihr andere Eindrücke und Erfahrungen mit eurem eigenen Wahn gemacht habt, die den meinen widersprechen, dann teilt es mir bitte mit und nennt mir eure Eindrücke diesbezüglich. ...
Dies sind meine Gedanken während der „wahnhaften Phase“
meines aktuellen Schubs gewesen, die ich ordnen und aufzuzeichnen vermochte.
Inhaltlich ist es das gleiche, was ich während meiner gesamten wahnhaften
Phasen von mir zu geben versucht habe, jedoch aufgrund der formalen Denk- und
Sprachstörungen während meiner Schübe nicht auszudrücken vermochte:
„Wenn jemand, der im Wahn zu Größenwahn zu neigen pflegt,
tatsächlich in seinen realen Zielen wahnwitzig große Ambitionen hegt, mit
einzigem Unterschied zum Wahn, dass sie und er einander nicht sind, woran
erkennt man dann den Wahn im Gegensatz zum realen Sinn?
Das Ding ist gerade in meinem konkreten, individuellen Fall
dieser Krankheit: Der (Größen-)Wahn verändert sich akuten Schub für akuten
Schub deutlich sichtbar und adaptiert immer mehr und mehr Eigenschaften meiner
real sinnhaften Ambitionen -realistische Realisierbarkeit mal außen vor
gelassen-, büßt bei dieser Entwicklung aber rein gar nichts von seinen
charakteristischen Merkmalen bezüglich seiner überdimensionalen Ausmaße und der
grotesken Größe ein, die ihn als (Größen-)Wahn zu erkennen geben. Gleichzeitig
adaptieren meine tatsächlichen Ambitionen zunehmend mit größer werdenden Werten
auf der Zeitachse seit Krankheitsbeginn die Eigenschaften der Wahnvorstellungen
in Größe und Ausmaßen des Geltungsbereichs ihrer direkten und indirekten
Beeinflussung meiner selbst, meiner Umgebung und sogar des ganzen Kosmos
möglicherweise, wenn ich denn überhaupt tatsächlich über die Bemühungen an
Schritt I hinaus kommen sollte, und mich an Schritt II oder gar III machen kann
in Folge, dazu aber im nächsten Kommentar mehr. Das, was nun die Synthese aus
beidem zu werden scheint, ist jetzt nur noch allein deshalb kein
"Wahn" mehr, weil ihr die bedingende und definierende, fundamentale
Eigenschaft eines Wahnkonzeptes fehlt, jeglichen Bezug zur tatsächlichen
äußeren Realität verloren zu haben, gemäß der definitionsgemäßen Eigenschaften
eines solchen, die einen schizophrenen Wahn nun mal als psychotischen Zustand
primär bedingen, denn "Psychose" ist per Definition
"Realitätsferne/-Verlust" auch und gerade im psychiatrisch gebräuchlichen
Kontext. Die zweite Veränderung seit der Geburt dieser Ziele aus den Tiefen des
Wahnsinns ist die inzwischen recht weit fortgeschrittene Konkretisierung,
während noch als Wahn mir dazu keine zumindest theoretisch ausführbaren
Schritte und Maßnahmen bekannt oder bewusst waren, denen ich meine
Aufmerksamkeit, den Fokus meines Strebens oder mein zielgerichtetes Denken
hätte widmen können. Die These des Wahns war vage und schwammig in der Art
seiner metaphysischen Existenz in meiner Kognition. Zwar schemenhaft erkennbar
zumindest mir selbst als Urheber dieser Gedanken, aber dennoch an klaren
Definitionspunkten mangelnd; die Synthese nun dieser mit der ursprünglichen
Antithese des (Größen-)Wahns, also einer realistischen Zielsetzung für mich
selbst in meinem Leben, ist im Prinzip ein und das selbe wie mein eigentlicher
psychotischer (Größen-)Wahn, wenn man so will, aber ohne genau diese genannten
für "Wahnsinn" charakteristischen Eigenschaften, die mich für mich
selbst als "psychotisch erkrankten" als geisteskrank zu verstehen
geben, mal abgesehen von der Andersartigkeit des akut schizophrenen
Bewusstseinszustandes, die sich aus der abnorm übersteuerten postsynaptischen
Signaltransduktion einiger Transmittersysteme in meinem ZNS ergibt und mir
durch Denk-, Sprach- und Wahrnehmungsstörungen à la couleur in einem solchen
akuten Schub für gewöhnlich permanent bewusst ist, momentane relative
"Krankheitseinsicht" hin oder her. Nun, ich weiß nicht, was du über
die genauen Eigenarten meiner wahnhaften Konzepte und Ideen bereits weißt oder
zu wissen glaubst ...
... in mindestens einem Teil meines Bekannten- und
Freundeskreises habe ich seit meinem letzten Schub aber den folgenden
Spitznamen: "Gottkomplex" …
Nun zu meinen konkreten Zielen und Ambitionen während der
weiteren Dauer meiner Existenz als sterblicher Mensch, denn ohne diese
Informationen könnte der letzte Absatz gerade von mir recht kryptisch und nur
wenig konkret verständlich sein, weil ich zwar meine mentalen Vorgänge bei
dieser Sache beschrieben habe, aber dabei nicht gesagt habe, was diese Ziele
denn eigentlich sind in ihren drei Etappen ...
Vorweg:
Ich bin ein absoluter Perfektionist, durch und durch in
allem, was ich tue. Entweder ich mache etwas näherungsweise perfekt, oder ich
lasse es ganz bleiben und widme mich der Sache erst gar nicht. Die meisten
stecken sich wohl als Lebensziel eher etwas, das zwar ambitioniert ist, aber
durchaus realistisch erreichbar für einen Menschen. Doch was ist, wenn man sein
Ziel erreicht hat, aber noch Leben vor sich hat? Welchen Wert hat der
Lebensabend, wenn der Tag des Lebens im Prinzip für einen bereits vorüber
scheint? Deshalb habe ich mir das wohl wahrscheinlich am meisten ambitionierte
Ziel für mein Leben gesetzt, das wohl überhaupt nur möglich sein kann und somit
meinem perfektionistischen Anspruch an mich selbst genügte. Es war eher eine
Richtung, als ein Ort, den zu erreichen möglich erscheint, gleich der nur
metaphysisch denkbaren "Ideen" in der platonischen Ideenlehre. Nur
ein Ziel, das immer fortwährend noch als Ziel verfolgbar bliebe, egal wie weit
man bei dessen Umsetzung auch kommt, würde verhindern, dass das Leben nach
Erreichen des gesteckten Zieles wertlos werden würde ...
Folgendes sind also die drei Etappen meiner konkreten Ziele
während der gesamten Dauer meiner bewussten Existenz:
1.: Mithilfe der AI-Technologie und Biotechnologie im Gebiet
der biomedizinischen Forschung Google (Alphabet) (Deepmind/Calico) bestmöglich
bei ihrem Unterfangen unterstützen, die ursächlichen multifaktoriellen Mechanismen
des biologischen Alterns nach und nach aufzudecken und auszuhebeln, so gut es
eben geht, zwecks Zeitgewinn, um mich den beiden weiteren von 3 Schritten zu
widmen und nicht mehr länger vom absehbaren Tod durch altersbedingte
Erkrankungen in meiner Arbeit zeitlich eingeschränkt zu sein.
2.: Allmählich, nach und nach mit allen verfügbaren Methoden
aus Technologie und biotechnologischer Modifikation zellulärer Strukturen
meines eigenen Gehirns meine kognitiven Kapazitäten und die Grenzen meines
geistigen Horizonts und meiner Vorstellungskraft so weit ausloten und
erweitern, bis ich feststelle, dass es nicht mehr, oder nur noch irrelevant
langsam für die Bewältigung von Schritt 3 voran geht.
3.: Mein gesamtes Denkvermögen dazu verwenden, die absoluten
Grenzen des physikalisch möglichen auszutesten, zu erreichen und an die
Begrenzung der absoluten Unmöglichkeit im Zusammenhang mit der Beeinflussung
etwaiger Lebensformen auf die Beschaffenheit des Kontinuums von Raum und Zeit
stoßen. Wenn es tatsächlich möglich sein sollte, in einer bildlichen Metapher
umschrieben: Origami aus den es bedingenden und definierenden Konturen unseres
Realitätsgefüges falten. Ergo: Askension: Apotheose.“
Ihr haltet mich jetzt bestimmt für noch weitaus
durchgeknallter, als ihr ohnehin schon längst weißt, dass ich es sowieso bin,
oder? Das sind zumindest die langfristigen Ziele auf meiner Lebens-Agenda, nachdem ich bezüglich meiner Krankheit erstmal Herr der Lage geworden bin. Wahn oder Vision? Was denkt ihr darüber?"