Bei Psychose bekommt man Erwerbsminderungs-Rente.
Also das hat auch weniger mit dem Grad der Behinderung zu tun, der sich bei psychischen Erkrankungen schwer messen lässt, also diese Einstufungen meist physischer Natur ist wie viel Prozent man bekommt.
Es gibt auch Zwischenlösungen wie Teilerwerbsminderungsrente.
Gewissen Entlastungen sind wichtig, denn mit Neuroleptika ist alles sehr viel schwieriger und da muss man sich eben seine Erkrankung eingestehen. Von daher manchmal auch gut, wenn man seinen Job verliert.
Es reichen 4-5 Jahre Arbeit aus, um einen Rentenanspruch zu bekommen, welcher bei EM-Rente auch relativ hoch ist und auf die 67 Jahre hinausgerechnet wird.
Insofern erstmal um sich selbst kümmern und Sicherheit schaffen, bevor man ganz unter die Räder kommt. Auch Angehörige müssen verstehen, dass es eben etwas Schwerwiegendes ist und man nach der Therapie eben diese Anforderungen im Beruf kaum mehr schafft. Mit den üblichen Medikamenten ist das nochmal schlimmer, also hier die
Medikamente-Orientierung da ist schon mehr drin, aber Wunder sollte keiner fordern und auch dieser Druck den Angehörige an einen setzen kann gefährlich sein.