Ambitionierte Wissenschaftliche Arbeit: Versuch eines revolutionär neuen Verständnisses der Schizophrenie und Aussich...

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Ich habe mir vorgestern die eMail-Adresse von meinem früheren Mentor und Lieblingslehrer aus meiner Schulzeit an der Mittelstufe in Sachen Naturwissenschaften besorgt und stelle morgen oder diese Woche einen Briefwechsel mit ihm her, um ihn als Ratgeber konsultieren zu können und mit ihm möglicherweise meine Hypothesen und Methodik zu diskutieren, wenn ich jetzt bald anfange, meine sehr umfangreiche Bachelor-Arbeit zu schreiben, die thematisch so groß zu werden scheint und inhaltlich dermaßen viel werden könnte, dass ich sie in sinnvoll eingeteilte Etappen stückeln muss und genug Arbeit daraus machen kann, um konsekutiv zusammenhängend sowohl Bachelor-, Master- als auch Promotions-Arbeit über ein und das selbe Thema zu schreiben. Er hat mit 'Die Autoradiographische Darstellung Aktiver NMDA-Kanal-Rezeptor-Komplexe unter Barbiturat- und Ketamin-Anaesthesie' seine eigene Doktor-Arbeit damals in Neurobiologie über ein mit meiner eigenen Fragestellung zusammenhängendes und dafür hilfreiches und ergänzendes Thema verfasst, als er vor seiner Tätigkeit als Bio- und Chemie-Lehrer noch hauptberuflich Wissenschaftler an der Uni Bremen war. Übersetzt aus dem Fachkauderwelsch bedeutet der Titel der Arbeit ungefähr so viel: Er hat in Tierversuchen die Gehirne des jeweiligen Testobjekts unter bestimmte Drogen bzw. Narkotika gesetzt und dann mit bildgebenden Verfahren, die dafür geeignet sind, sich die Aktivität bestimmter Second-Messenger-Systeme auf molekularer Ebene an den Synapsen angeschaut, die für den Ausbau und die Erweiterung der jeweiligen Nervenverbindung, also für Erinnerung und Lernen verantwortlich sind, und in seiner Publikation die Forschungsergebnisse diskutiert und gedeutet. Wie ihr ja bereits wisst, wenn ihr meinen letzten Post gelesen habt, bin ich an Paranoider Schizophrenie erkrankt und dadurch ist mein Leben ziemlichen Einschränkungen unterworfen und ich habe sehr viel meiner Lebenszeit an die Krankheit verloren. Ich glaube, ich komme allmählich auf den Trichter und verstehe, was es mit dieser Krankheit auf sich hat. Ich will sie intensiv erforschen und das Geheimnis um sie endlich lüften, das die Menschheit bereits seit Anbeginn ihrer ersten Zivilisationen und deren Aufzeichnungen fortwährend beschäftigt und ihr immer noch ein Rätsel ist.