Wahnstimmung.Neg.Symtome.Prodomalphase.Medikamente

Ich habe 4 Jahre keine Medikamente genommen und hatte diese Symptome. Seitdem ich seit 2 Wochen das Sertralin einnehme, haben sich meine Symptome verschlechtert, also ich bin total vergesslich und verpeilt geworden und meine Wahrnehmung ist schlechter. Der Arzt sagt, es seine eine Erstverschlimmerung. Ich weiß es nicht. Entweder so, oder ich komme der Psychose immer näher.

Aber diese eigenartige Wahrnehmung geht doch eher in Richtung Positivsymptom. Ich sehe alles so komisch, als sei ich nicht richtig wach, als sei alles unecht manchmal. So hat das keiner der depressiven Patienten in der Klinik beschrieben. Und dieses Misstrauen allen gegenüber hat auch eher nichts mit Depression zu tun. Ich habe aufjedenfall ein Angstproblem und das schon mein ganzes Leben lang und da mein Vater schizophren ist und wir uns so ähnlich sind, denke ich, dass es bei mir auch in diese Richtung geht. Es fühlt sich wie ein lebenslanger Kampf an mit Antidepressiva, Psychotherapie, Meditation etc., um nicht psychotisch zu werden. Manchmal klappt es gut, manchmal denke ich, dass das nicht mehr lange gut geht wenn ich wieder so intensive Ängste habe.

Ich denke, dass diese Erkrankungen alle ineinander übergehen. Ich hoffe, dass mein Versuch mit Sertralin klappt und es nicht schon zu spät dafür ist und ich nun auf Antipsychotika angewiesen bin. Ich denke das Antidepressiva gut vor einem Ausbruch einer Psychose schützen können, aber nur, wenn man da nicht schon zu tief drin steckt, andernfalls würde es eher einen Ausbruch beschleunigen.