Neu hier - keine Ahnung ob ich richtig bin
hey leute
ich schreibe euch hier nochmal in der verzweifelten hoffnung, jemand gleichgesinntes zu treffen.
bei mir ist es im moment so, dass meine therapeutin sagt, es sei eine unglaublich intellektuell anspruchsvolle aufgabe, mir solche sachen wie zwangsstörungen etc einzubilden und daran zu glauben, obwohl ich das nicht habe. ich hab zur zeit wieder so ein mieses gefühl phasenweise im kopf, als ob einfach etwas bedrohliches in mir sitzt, dass jeden moment zuschlägt. es macht mir keine wirkliche angst, aber es fühlt sich an, als ob ich nicht richtig da bin, niht wirklich ich und als ob mich einfach etwas steuert, wie es gerade möchte. dadurch habe ich auch angst vor meinen eigenen gedanken, da ich denke, sie möchten mir schaden oder mich in den wahn treiben.
innerlich habe ich nicht meine eigene stimme, sondern oft die meiner mutter, die meine eigene ist.
aus meiner vergangenheit kann ich erzählen, dass ich mich mit 16-19 regelmäßig bis zur besinnungslosigkeit betruken habe und irgendwann mit derealisation und angst reagiert habe.
nun plagt mich dieses gefühl mal mehr mal weniger seit ein paar monatne. als ob ich in meinem hirn zweigeteilt bin. die normale seite und eine "kranke" seite, die mir dieses gefühl der beklemmung und der bedrohung schickt. es ist einfach etwas in meinem kopf, was mir schaden möchte.
kann sich jemand dazu etwas äußern?
nehme zur zeit noch 75 mg venlafaxin aber die therapeutin will dass ichs bald absetze, weil es noch nie was gebracht hat.
geht es hier jemandem ähnlich?