Sehr interessantes Thema. Ich finde man muss lernen die Erkrankung besser wahrzunehmen, sich selbst reflektieren und Kommunikation insofern verbessern das weniger Missverständnisse oder Einbildungen entstehen. Also auch ein Stückweit den eigenen Beschwerden auf den Grund gehen und an seinen Schwächen arbeiten, was etwa Schulfächer sein können die man in der Vergangenheit vernachlässigt hat oder wo man Defizite hat.
Man sollte sich auch mit Selbstfindung und solchen Dingen beschäftigen. Ich sehe Psychose eher als einen Reifungsprozess ähnlich wie Pubertät wo man verstärkt mit seinen Schwächen und Problemen konfrontiert wird, zum Teil sind Ängste auch wichtig um sich selbst zu schützen, von daher ist auch reine Medikamentengabe meiner Erfahrung nach zu wenig und wenn die Ängste ganz abgeschaltet werden oder man auch aufgrund der Medikamente zu starke Negativsymptome hat, entstehen auch schwerwiegende Nachteile oder Probleme im Leben.