Kann nicht mehr weinen

Es gibt die "Schizophreniforme Störung" nach ICD-10. Damit hast du ein Wort, und damit ist deine Logik wieder befriedigt (von griechisch "logos" = Wort). Dann habe ich bereits das mit den 33% die falsch im Diagnoseraster für F20.0 sind und am Ende bei ca. 20% rauskommen, die keine Medikamente brauchen erwähnt. Ich habe mir da nichts vorzuwerfen.

Ich empfehle dir folgendes Video: https://psychiatrietogo.de/2022/12/14/neues-video-behandlung-der-bipolaren-storung-ist-online/
Auch diese Gruppe Patienten können Medikamente nehmen (wenn sie es nicht tun, sind die Folgend ähnlich negativ wie bei denen mit ICD-10 F20.0). Ihre Prognose ist dann besser als bei denen mit F20.0G. Sie können prinzipiell ein ganz normales Leben führen, zumindest wenn sie ein Phasenprophylaktikum (andere Klasse Wirkstoffe als die "Antipsychotika"/"Neuroleptika") gefunden haben, auf das sie positiv ansprechen.

Möglich ist aber auch, dass du in deinem Umfeld viel "EE" hast. Das ist eine psychologische (teils "psychiatrische") Theorie, die besagt, dass "highly expressed emotions" eine Rolle für den Krankheitsverlauf bei Schizophrenie spielen können. Das heißt, dein Umfeld akzeptiert nicht, dass du krank bist (letztendlich) und macht dir das Leben zur Hölle. Nicht ganz so stark ausgeprägt, aber im Ansatz. Das sind Familienstrukturen (z. B.), die fortwirken und besonders relevant werden, wenn ein Familienmitglied / Mitglied der Gruppe erkrankt. Eventuell übernehmen Familienmitglieder sogar eine Betreuung (die sie so aber nicht vernünftig wahrnehmen können) oder sie treten einem "Angehörigenverband psychisch Kranker" bei, ohne dass der Erkrankte etwas davon hätte. Der Erkrankte kann in allen diesen Fällen im Grunde nur falsch handeln. Das heißt, er setzt verordnete Medikamente schnellstmöglich ab und hat ein schlechtes Selbstbild, was sich auch auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. Alles wegen dem Kommunikationsmuster "EE". Kannst du mal im Internet google'n oder was du sonst mit dieser Information machst.