Neu hier - keine Ahnung ob ich richtig bin
Ängste können auch etwas Positives sein, also sind an sich etwas natürliches was jeder hat und braucht. In dem Fall sind diese übersteigert, andererseits helfen diese Ängste auch gesunden auf sonnst gefährliche Situationen besser zu reagieren, wenn man als Betroffener etwa Angst vor diesen Situationen hat.
Also das ist an sich gesehen positiv.
Etwa mit dem Weltgeschehen wurde ich auf Konflikte die damals erst begonnen haben vorbereitet, somit fühlte ich mich wie in der Verantwortung aufgrund meiner Erkrankung und hab mich sehr stark mit Politischen Themen oder Zeitungslesen beschäftigt. An sich verarbeitet man dabei ja auch diese Daten was Anderen die das beruflich machen ja auch nützlich sein kann.
Ähnlich wie bei anderen Themen wo sich Erkrankte reinsteigern und nach Lösungen suchen.
Problem ist eben das es für Vieles noch keine Antworten und Lösungen gibt und man aufpassen muss das man dabei selbst zu keinen Opfer wird.
Ich fühle mich auch eher als Held als ein Opfer, weil ich diese Erkrankung anders als viele Andere überstanden habe und heute aufgrund meiner etwas anders eingesetzten Medikamente eben wieder Normal bin oder mich gut und Normal ohne Ängste fühle.
Ich glaube eben das man damit vor allem für das Kollektiv einen Beitrag leistet. Hab mal in der Klinik etwas von "Akasha Chronik" gehört. Sogesehen sehe ich diese Erkrankung oder psychisch Betroffene als Teil des Evolutionsprozesses des Menschen der ja auch erstmal Dinge erfinden musste. Dazu trägt das Verrückte wohl auch mit bei oder kann meiner Meinung auch positiv diese Dinge bewegen.
Ich habe auf längere Sicht womöglich Kriege beendet indem ich mit beigetragen habe Lösungen oder Ursachen von Konflikten herauszuarbeiten. Bin deswegen kein Held an sich, nur ist das meiner Meinung nach auch eine Leistung, die eben oft bei Erkrankungen untergehen oder ausgeblendet werden. Zumindest finde ich hat dieses Leiden auch einen Sinn oder kann einen Sinn haben was man anerkennen könnte aber auch eine Glaubensfrage ist.
Die Unterdrückung psychisch Kranker mit Hilfe von Medikamenten ist meiner Meinung auch eine Art Religion oder Ideologie die eben wie im Mittelalter die Hexen auf den Scheiterhaufen verbrennt. Also hat die Kirche ja immer schon gemacht oder dazu mit beigetragen.