Ich hasse Dopamin

Nein, diese "Krücken" wie du sagst braucht es! Wir Betroffene sind krank und sind auf Medikamente die dieses wohl zum teil tief spirituelle erleben dämpfen sehrwohl angewiesen.

Ich hab sehr viel an meinen Medikamenten schrauben müssen und der Kompromiss zwischen den richtigen Antidepressiva und etwas Neuroleptikum ist bisher das einzige was mir ein halbwegs vernünftiges Leben ermöglicht hat. Ich arbeite auch etwas wenn auch nur wenig und kann gleichzeitig die Erkrankung noch etwas ausleben und die Dinge verarbeiten die einen da so beschäftigt haben.

Es gibt Schicksale die man allein kaum tragen kann und es gibt gute Gründe warum sich Menschen ihr Leben nehmen und weil gewisse Lebensumstände oder Krankheit einen das Leben zur Hölle machen.

Von daher finde ich es auch provokant was du da schreibst, der ewige Traum von von Selbstheilung. Man wird kaum ohne Grund krank und man braucht ein Stück weit auch Hilfe um Gesund zu werden und man muss auch bereit sein sich die richtige Hilfe zu suchen.

Das Problem ist diesen Weg zu finden und mir hat es mein fester Wille gezeigt und vielleicht auch mein fester Glaube, ich hab gute Wirkstoffe gefunden die auch Anderen helfen würden oder könnten, nur von der Psychiatrie bis heute abgelehnt wird oder eben kein Teil der Forschung ist die sich häufig am Geld und Gewinne orientiert.

Blockaden kann man auch lösen und abbauen, Medikamente können etwa auch Verspannungen lösen, Hemmungen oder Schüchternheit, man kann seine Libido normalisieren, Schlafstörungen in den Griff bekommen, Aggressionen und Egoismus reduzieren was auch häufig aus not oder Krankheitssituationen heraus entsteht auch wenn man ein sonnst ganz anderer Mensch ist.

Wäre es so einfach wie du schreibst oder tust, dann wären wir wohl alle gesund und bräuchten keine Medikamente.