Vitamine B, C, D und E und Omega 3 können das Risiko einer Psychose senken und eine Besserung der Positiv-, Negativsymptomatik bewirken
die B-Vitamine sind auch in Vollkornprodukten enthalten. Vitamin E in Ölen, zum Beispiel Olivenöl. Und Omega3 Fettsäuren sind vor allem in tierischen Produkten, die besonders gut gelebt haben oder leben.
Weißt Du auch wieviel Vollkorn man am Tag essen muss um auf die empfohlene Menge an Vitaminen zu kommen? Ich hatte ja das Bsp, von der Orange genannt.
Zitate:
Der Nährstoffverlust in unserer Nahrung
Während uns zu Urgroßmutters Zeiten all diese orthomolekularen
Vitalstoffe in unseren gewöhnlichen Lebensmitteln reichlich zur Verfügung
standen , ermittelten das renommierte Lebensmittellabor Karlsruhe und unabhängig davon das
schweizerische Pharmaunternehmen „Geigy“ zwischen 1985 und 2002 einen
schockierenden Rückgang der Vital- und Nährstoffe in unserem Obst und
Gemüse um bis zu 95 %! Und das vor 20 Jahren.
Nährstoffe in Lebensmitteln: Früher vs. Heute
2004 führten Forscher der University of Texas eine Studie durch, bei der sie Daten von 1950 bis 1999 verglichen, die den Gehalt von 13 verschiedenen Nährstoffen in Obst und Gemüse auflisteten. Sie stellten einen erheblichen Rückgang des Gehalts von Calcium, Phosphor, Eisen, Vitamin B2 und Vitamin C fest. Der Rückgang betrug zwischen 6 und 38 %. Selbst wenn man sich an die offiziellen Ernährungsrichtlinien halten würde, könnte man Schwierigkeiten haben, ausreichend Calcium, Selen, Zink, Eisen, Vitamin B2, Vitamin C und andere wichtige Mikronährstoffe aufzunehmen, die für eine gute Gesundheit erforderlich sind.
https://www.healthandscience.eu/ind...tigen-naehrstoffe&catid=20&lang=de&Itemid=316
Hohe Kohlendioxid-Werte bei Getreide und Hülsenfrüchten lassen den Gehalt an Eisen und Zink sowie an Proteinen sinken. Das berichtet ein internationales Forscherteam in der Zeitschrift "Nature". Dies sei die größte bislang bekannte Gesundheitsgefahr durch den Klimawandel, mahnen die Wissenschaftler.
Nährstoffgehalt in Lebensmitteln sinkt
Einer Schweizer Studie zufolge fehlen den Ernteerträgen mittlerweile bis zu 40% ihrer essenziellen Vitalstoffe. Es geht aber nicht nur um Getreide, sondern auch Gemüse und Obst, welches unsere Supermarktregale füllt, enthält aus den selben Gründen immer weniger an Nährstoffen.
In Zahlen hat dies David Thomas bereits vor fast 20 Jahren publiziert:
Ein Durchschnittswert von 27 Gemüsesorten ergab einen Rückgang von:
- – 76 % bei Kupfer
- – 24 % bei Magnesium
- – 46 % bei Calcium
- – 27 % bei Eisen
- – 16 % bei Kalium
Quelle: David Thomas ‘A study on the mineral depletion of the foods available to us as a nation over the period 1940 – 1991’. Nutrition and Health 2003; 17: 85 – 115.
Folgende Faktoren haben laut dieser Studie zum Mineralstoffverlust geführt:
- saurer Regen, der Mineralien aus den Böden zieht,
- intensiver Anbau von Pflanzen, der den Mineraliengehalt der Erde reduziert,
- der Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln,
- der Anbau von schnell wachsenden Hybrid- und Genpflanzen,
- Transport und Lagerung von unreif geerntetem Obst und Gemüse.
- Lediglich ca. drei bis vier Mineralien (etwa Stickstoff, Phosphat, Kalium) werden dem Boden in Form künstlicher Mineraliendünger zurückgegeben.
- Viele Gemüsearten werden heutzutage nicht mehr in Erde angebaut, sondern nur in Wasser, vermischt mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.
Obst und Gemüse aus dem Supermarkt reichen nicht mehr aus.
So spricht der Mediziner in diesem Zusammenhang von „verborgenem
Hunger“, wenn unser Magen gefüllt und das klassische Hungergefühl
verschwunden ist, unser Organismus jedoch zu wenig Vitalstoffe erhalten
hat.
Schätzungen zu Folge sind drei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt mit Nährstoffen unterversorgt, und das auch in entwickelten Ländern (Welch & Graham, 2004). Da die Hauptquelle dieser Nährstoffe meist Obst und Gemüse darstellen, sollte es nicht zu einem Nährstoffverlust in gerade diesen Lebensmittelgruppen kommen. Denn mit Nährstoffverlusten und Mängel an wichtigen Vitalstoffen können auch etliche Zivilisationserkrankung einhergehen. Wir können in unseren Kreisen diesem Nährstoffverlust entgegenwirken, indem wir unser eigenes Obst und Gemüse anbauen und dieses von lokalen Bauern beziehen, wodurch wir diese auch unterstützen können. Auch heimische
Wildkräuter und Pflanzen können uns helfen, unseren Vitalstoffbedarf zu decken und hier schenkt uns die Natur reichlich leckere Wildkräuter, die ganz einfach ohne menschliche Ertragssteigerung auf der Wiese zu finden sind.