Posttrauma/Schizzophren?Kognitive STörungen und extreme Vergesslichkeit/Mutmachen
Ich habe eine Sängerin wie in Trance erlebt, die einen anderen Namen haben wollte, mich als Kind und jmd. , der mir lange lange weh getan hat. Ich habe genauso gemeckert wie er. Ich habe mich im Spiegel nicht erkannt, wußte wohl, wer dasist, aber hatte keinerlei Identifikation mit mir. Ich habe geputzt wie eine Verrückte und wußte nicht, wer ich bin...sowas
Das ist keine Schizophrenie. Sowas habe ich noch nie gehört. Aber du hast echt seltsame Symptome. Du musst mal in eine Uniklinik gehen.
Das mit der Sängerin wie in Trance ist schon ein Symptom, was man der Psychose zuordnen kann. Da deutet man den Ablauf der Realität eben so verschoben und interpretiert etwas hinein, wo der Hintergrund ein völlig anderer ist oder sein kann.
Dieses in andere hineinversetzen und Synchronizitätserlebnisse hatte ich auch.
Depersonalisation gibt es auch, also man fühlt sich im Akutfall ja sehr verändert und es kann vorkommen das man glaubt irgendeine wichtige oder andere religiöse Person zu sein, da ist man ja auch so sehr neben der Spur.
Dass man Dinge wahnhaft tut, das gibt es auch. In dem Fall ist es eben das Putzen. Auch wenn Negativsymptome häufig auch bedeuten können, dass man sich und seine Wohnung vernachlässigt.
@Gelöschtes Mitglied 1196 also die Symptome finde ich weniger seltsam. Gibt auch psychisch Erkrankte mit Zwangsstörungen.
Ich kann wenig nachvollziehen, aus welchem Grund du eine Schizophrenie ausschließen willst?
Die Idee mit der Uniklinik finde ich auch nützlich!
@Nellie vielleicht findest du ja auch so eine normale psychiatrische Klinik in deiner Umgebung, die halbwegs gut bewertet ist.
Betroffene, gerade Schizophrene lehnen im Akutfall häufig alle therapeutischen Maßnahmen ab, weil diese Medikamente auch vorübergehend Nebenwirkungen und alles machen und Negativsymptome hinterlassen können. Insofern können die Bewertungen auch von den Leistungen der Ärzte abweichen, weil Zwangsmaßnahmen bei akuten Psychotikern schon manchmal vorkommen, wenn Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt. Betroffene sind da ja häufig in einem sehr akuten Zustand, wenn sie ankommen und wissen anders als du vielleicht wenig von der Erkrankung oder lehnen alle Medikamente und Maßnahmen völlig ab.
Es gibt auch Tagskliniken, die auch an normalen Kliniken angebunden sein können. Vielleicht wäre eine Tagesklinik für dich eine gute Option, bei der du gegebenenfalls dann auf Station verlegt werden könntest.
Die Medikamente sind eben schon deutlich stärker als 25mg Quetiapin und die Einschnitte können bei so einer Behandlung erstmal sehr groß sein, weshalb man langfristig schauen muss eine gute Therapie und Medikamente zu finden, falls etwa eine Psychose vorliegt.